Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden. – Horst Seehofer

Dieses Zitat des bayerische Ministerpräsidenten, das er in einer Satiresendung von sich gab, beschreibt sehr gut unsere heutige Scheindemokratie. Nicht die im Rampenlicht stehenden Figuren à la Merkel, Trump oder Macron sind diejenigen, die entscheiden, was in unserer Welt passiert, sondern im Hintergrund agierende Strippenzieher, die schon immer beide Seiten des politischen Spektrums gesteuert haben.

Diese Strippenzieher, die ich immer „liebevoll“ als Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) bezeichne und die sich der bekannten „Darsteller“ bedienen, sind diejenigen die ganze Systeme verändern, die die Weltwirtschaft in eine bestimmte Richtung lenken und die über Krieg und Frieden entscheiden. Und die nächste große Veränderung steht bereits in den Startlöchern: Bitcoin und Sonderziehungsrechte.

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Seit dem ersten Auftauchen von Bitcoin ist die Blockchain-Technologie in aller Munde und sein Einsatz regelrecht explodiert. Bitcoin und Ethereum mögen die bekanntesten zwei Kryptowährungen sein, aber daneben gibt es mehr als 200 weitere. Und es kommen immer neue hinzu. Einige versuchen dabei sogar, so etwas wie eine Deckung mit physischen Dingen einzubauen, wie das Beispiel zweier Kryptowährungen zeigt, die auf eine Golddeckung setzen.

Doch neben Bitcoin gibt es einen weiteren – viel älteren – Spieler, der seltsamerweise eher unerwähnt in unserer Hochleistungspresse bleibt: die Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF. Jene SZR waren schon in den frühen 2000er Jahre der „Stabilisierungsanker“, bis sich das Finanzsystem wieder erholt hatte. Die 1969 erschaffenen SZR des IWF sind eine Art „Ergänzung des internationalen Reservevermögens“, angelehnt an das Bretton Woods-System fester Wechselkurse unter den Währungen. Jedes Land, das an diesem SZR-System teilnehmen will, benötigt offizielle Reserven, wie Gold oder Fremdwährungen, die von der Regierung oder der jeweiligen Notenbank gehalten werden. Mittels dieser Reserven sollte damals bei Bedarf der Wert der einheimischen Währung auf den Währungsmärkten entsprechend der Fixierung gestützt werden.

Nur wenige Jahre nach der Einführung der SZR kollabierte das Bretton Woods-System und die wichtigsten Währungen wechselten vom „Fixpreis“ zu einem Wechselkurs von SZR zur jeweiligen Währung, der einer bestimmten Bandbreite entsprach. Damit wurde erreicht, dass der „Einsatz“ von SZR reduziert werden konnte. Aber in jüngster Zeit spielten die SZR bzw. deren 182,6 Mrd. US-Dollar schwerer Einsatz eine entscheidende Rolle, als es um dringend benötigte Liquidität für das globale Finanz- und Wirtschaftssystem bzw. bei der Stärkung der offiziellen Reserven der Mitgliedsländer aufgrund der Finanzkrise ging.

Die Sonderziehungsrechte sind das „Geld der Geldkontrolleure“. Es ist Zentralbankgeld. Es ist ein Mittel des IWF und der BIZ, Ökonomien zu stützen, wenn diese in Schwierigkeiten geraten und sich selbst nicht daraus „befreien“ können und die Gefahr besteht, dass damit eine Kettenreaktion ausgelöst wird. Die SZR beruhen auf den Währungen US-Dollar, Pfund, Euro, Yen und neuerdings dem chinesischen Yuan. Insbesondere die Aufnahme des Yuan in den Währungskorb der SZR ist von großer Bedeutung, da es für mich einmal mehr aufzeigt, dass auch China auf der gleichen Seite steht, wenn es um das Finanzsystem per se geht.

Was aber haben nun die SZR und die Blockchain-Technologie miteinander zu tun? Nun, in letzter Zeit gab es einige, sehr merkwürdige Entwicklungen, die darauf schließen lassen, dass der von vielen „Darstellern“ (siehe oben) gern angeführte „Neuanfang, Reset“ (z.B. IWF-Chefin Lagarde 2014) eine gänzlich anderen Weg einschlagen wird, als bislang von vielen Kritikern gedacht.

Bislang war die „Absicherungsstrategie“ des IWF bei einer Kreditvergabe /Unterstützungsleistung immer, dass das jeweilige Land eine knallharte Privatisierung durchführen, Renten und Pension kürzen und seine Rohstoffe billigst zur Ausbeutung den westlichen (meist US-) Konzernen zur Verfügung stellen musste. Der IWF gab mittels dieser Vorgaben und der daraus resultierenden Einsparungen/Erträge den zu unterstützenden Nationen quasi einen „Wert“.

Doch dieser „Wert“ scheint in der Denke des IWF (und der BIZ) „digitalisiert“ worden zu sein. Gepresst in Bits und Bytes, die man wesentlich besser und schneller weltweit handeln kann als Öl, Weizen, Rohstoffe, Erzeugnisse aller Art, usw.. Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass der US-Dollar als Weltreserve- und -leitwährung abgelöst werden wird. Abgelöst durch die neuen SZR, die auf der Blockchain-Technologie beruhen werden.

Diese Blockchain-basierenden SZR werden alle Vermögenswerte aller Staaten und aller Personen (Geld, Gold, Besitz, Rohstoffe, etc.) in „digitalisierter Form“ beinhalten. Der Wert der SZR wird also abgeleitet werden aus den digitalisierten Vermögenswerten von allem und jedem, und all die natürlich dann noch bestehenden Währungen werden an diese neuen SZR bzw. deren Wert gebunden sein. Und der Wert der einzelnen Währungen im Verhältnis zu den SZR wird auf dem Anteil der jeweils eingebrachten (jetzt digitalisierten) Vermögenswerten des jeweiligen Landes beruhen.

Sie glauben nicht an die Digitalisierung der Vermögenswerte? Im obigen englischsprachigen Video, deren Macher sich „Asset collection chain (Vermögenssammelkette)“ nennen, tun genau das. Zuerst „digitalisierten“ sie ein klasssiches chinesisches Exportgut aus der Landwirtschaft: Tee. Sie nahmen eine bestimmte Menge an Tee und „überführten“ diesen wertmäßig in eine digitale Münze (digital coin). Inzwischen ist man in Texas, USA einen Schritt weiter und hat 900 Hektar Land aufgekauft, um dort Häuser zu bauen. Die Häuser und die Grundstücke wurden ebenfalls „digitalisiert“ und ein sogenanntes ICO (Initial coin offering, „Erstmünzenangebot“) wurde vorgenommen. Seltsamerweise dürfen nur Ausländer und keine US-Amerikaner an diesem ICO teilnehmen, obwohl sich die Häuser und die Grundstücke in Texas befinden.

Versuchen wir nun diese Dinge miteinander in Verbindung zu bringen:

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Der IWF will digitalisierte SZR haben, in denen die Werte aller Dinge auf dieser Welt in deren Berechnungen miteinfließen. Jedes Haus, jedes Auto, jede Produktionsstätte, alles bekommt einen „digitalen Wert“ und wird dadurch zu einem weltweit handelbaren Gut. Der IWF fördert die Idee, dass materielle Vermögenswerte in „digitales Geld“ umgewandelt werden, so dass man diese dann „digitalisierten Vermögenswerte“ in Geschäften usw. ausgeben kann. Was aber passiert, wenn man alles von seinen „digitalisierten Vermögenswerten ausgegeben“ hat? Wem gehört dann eigentlich das Haus oder das Auto?

Asset collection chain startete im Mai diesen Jahrs und dürfte so etwas wie ein Testballon sein, in wie weit die Menschen bereit sind, dieser „Idee des IWF“ zu folgen. Eine „Idee“, dass bis auf den persönlichen Besitz des Einzelnen herunter, eine neue Form der SZR in digitalisierter Form als neue Weltleitwährung und später dann wohl auch als einzige Weltwährung „kreiert“ wird.

Wer jetzt glaubt, dass dies alles nur ein schlechter Scherz sei oder es sich dabei um eine „Verschwörungstheorie“ handelt, sollte sich genauer mit der Website von Asset collection chain beschäftigen. Die im Vortext erwähnte ICO hat einen Wert von 50 Millionen US-Dollar – 45 Millionen wurden davon bereits an Nicht-US-Amerikaner verkauft. Und Texas dürfte nur der Beginn sein.

Die IGE wollen eine globale Währung. Sie werden diesen Plan mittels der SZR durchführen. Sie haben den entsprechenden Prozess bereits angestoßen. Asset collection chain ist einer ihrer Feldversuche.

Wie es letztlich enden wird?

Die Zeit wird es zeigen, ob sie erfolgreich sein werden…

Quellen:
Bankrotterklärung der Demokratie – Horst Seehofer (CSU) bei „Pelzig hält sich“
International Forecaster – Wizard of OZ
Einstieg Kryptowährungen, wo fange ich an? (Bitcoin, Dash und Ethereum?)
Goldgedeckte Digitalwährungen – Bitcoin, das neue Gold?
Wikipedia – Sonderziehungsrecht
Bretton-Woods-Abkommen
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