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Von: Frederico Füllgraf

Publikation 31-10-2017

Nach einem Polizeieinsatz vom 1. August 2017 gegen Straßenblockaden der Mapuche-Ethnie in der in der Ortschaft Cushamen, im argentinischen Patagonien, galt bis zum vergangenen 18. Oktober 2017 der 28-jährige, nicht-indigene Tattoo-Künstler Santiago Maldonado als verschollen. Sein fast dreimonatiges Verschwinden löste weltweiten Protest aus und rief die Menschenrechts-Organisation der Vereinten Nationen auf den Plan. Widersprüchliche Angaben und geheim gehaltene, von der Justiz beschlagnahmte Handy-Fotos der argentinischen Gendarmerie von ihrem Einsatz sowie Zeugenaussagen, die die Festnahme Maldonados und seine Abführung in einem Polizeifahrzeug attestierten, veranlassten argentinische Menschenrechts-Organisationen sowie Teile der einheimischen Medien zum Vorwurf, Maldonado sei wohl „der erste Verschwundene der Regierung Macri“ – eine akzeptable Verdächtigung einer Gesellschaft, die von der Ermordung und dem Verschwinden von 30.000 Gegnern der mehrfach verurteilten Militärdiktatur gezeichnet ist.

Die Todesumstände Maldonados liegen wortwörtlich im dunklen Fleck der Kriminalistik. Forensiker wollen bis Ende November seine Todesursache erklären. Seine Leiche wurde auf dem Fluss Chubut treibend gefunden, jedoch an einem Abschnitt, den die Behörden vorher mehrmals durchforstet hatten – eine Inszenierung?

Der schwelende Mapuche-Konflikt

Hintergrund der Tragödie ist der sogenannte „Mapuche-Konflikt“, der sich in Argentinien vor allem gegen den italienischen Modekonzern Benetton richtet.

Die größte indigene Volksgemeinschaft Chiles, mit rund einer Million Menschen, fordert seit mehr als einem Jahrhundert die Wiederherstellung des durch Conquista und Kolonisierung zerstörten Wallmapu, das als „umgebendes Land“ beschriebene Urterritorium der Ethnie, dessen Ausmaße allerdings unter Historikern sehr umstritten sind. Jedenfalls verlor der Hauptstamm der Mapuches in Chile um 1860 gesamt Araukanien mit 32.000 km², während das Ahnenland der argentinischen Mapuches gegen 1903 von mehr als einer Million ha auf 100.000 ha zerstückelt wurde und sich heute auf ganze 12.500 ha beschränkt, auf denen rund 26.000 Menschen ihr Dasein fristen.

Die unter Präsident Salvador Allende von der Pinochet-Diktatur zunichte gemachten Landkonzessionen und die jahrzehntelange Verschleppung versprochener Verhandlungen über Territorial-Reparationen und politische Autonomie durch die demokratischen Nachfolge-Regierungen förderten die Herausbildung eines militanten Flügels der Mapuches.

In Chile sitzen Dutzende junge, gewaltbereite Mapuches zum Teil seit Jahren in Untersuchungshaft, die wegen schwer nachweisbaren Brandanschlägen auf Bauernhöfe und Lkws weißer Siedler, vor allem aber auf Anlagen großer Forstunternehmen mit dem nach wie vor in Kraft befindlichen „Antiterrorismus“-Gesetz General Augusto Pinochets bestraft werden sollen, während die Macri-Regierung in Argentinien den Mapuche-Führer Facundo Jones Huala mit ähnlichen Anklagemotiven verhaften ließ. Vor wenigen Wochen an einem Andenpass beschlagnahmte Waffen, die angeblich von Huala an die militanten Stammesgenossen in Chile durch die Grenze geschmuggelt wurden, wirkten als Alarmsignal auf die Präsidenten Chiles und Argentiniens, Michelle Bachelet und Mauricio Macri, die zu einer Krisensitzung und der Absprache von Polizei- und Geheimdienst-Einsätzen östlich und westlich der Anden zusammentrafen.

Skandalös sind allerdings die gigantischen, privaten Landaneignungen im argentinischen Patagonien, von einzelnen Historikern auch als Usurpationbezeichnet.

Im vergangenen Jahrhundert wurden in Argentinien 15,88 Millionen Hektar indianisches Urterritorium mit den Ausmaßen Tunesiens an Ausländer vergeben, davon 77 Prozent an europäische und US-amerikanische Unternehmen und Einzelpersonen wie George Soros, Rock-Café-Besitzer Joe Lewis, CNN-Begründer Ted Turner, den „esoterischen“ und äußerst repressiv auftretenden Buchautor Ashley Carrithers und an die österreichische Gruppe Gernot Langes-Swarovski. Größter Landbesitzer Patagoniens aller Zeiten ist mit 1,1 Millionen Hektar der italienische Modekonzern Benetton, der im Mittelpunkt der Tragöde um Santiago Maldonado steht.

Die Anfänge: The Wild Bunch und die „Argentinian Southern Land Company Ltd“

„Ich verließ die Zwischenlandung in Trelew, mit Kurs auf Comodoro Rivadavia in Patagonien. Dort fliegt man über eine Landschaft, die verbeult ist wie ein alter Kessel. Kein anderer Boden, nirgendwo, zeigt sich so eindrucksvoll ausgelaugt. Die Winde, die durch eine Aushöhlung der Anden schießen, ballen sich in einem schmalen Korridor mit einhundert Kilometern Breite in Richtung Atlantik zusammen und fegen alles leer bei ihrem Durchzug…“.

So beschreibt Antoine de Saint Exupéry – französischer Dichter, Journalist, Luftfahrt-Pionier und Autor des weltweit renommierten Romans „Der Kleine Prinz“ – in seiner Erinnerungsschrift „Vol de Nuit“ den Einweihungsflug des Luftpostdienstes Aeroposta Argentina, als er 1929 über die patagonischen Weiten gleitet, die sich, mehr als die doppelte Fläche Deutschlands, über 700.000 Quadratkilometer zwischen dem Rio Negro im Norden, der Magallanes-Straße am Ende der Welt, den Anden im Westen und dem Atlantik im Osten ausbreiten.

Knappe dreißig Jahre davor landete etwa 6.000 Fuß unter ihm, in Cholila, zwischen Esquel und El Maitén, ein nicht minder sagenumwobenes Team, oder gegenwartsnahe formuliert: eine kriminelle Vereinigung, genannt „Wild Bunch“ – der „wilde Haufen“. Der hatte nach mehreren Überfällen auf US-amerikanische Postzüge und Banken rund 152.640 Dollar erbeutet und sich mit falschen Papieren in das von der amerikanischen Justiz unvermutete und unzugängliche, argentinische Patagonien abgesetzt; zuerst Robert LeRoy Parker (alias Butch Cassidy) mit seiner Geliebten Ethel Place, und Harry Longabaugh (alias Sundance Kid), denen ab 1901 in den USA untergetauchte Bandenmitglieder folgten.

Jedenfalls, mit jenem „Startkapital“ zum heutigen Wert von ca. 4,3 Millionen Dollar erreichte das Delinquenten-Trio rechtzeitig Argentinien zum Schlussakt der ersten, großen Landverteilung an Ausländer in Patagonien. Nach Beratungen mit George Newbery, amerikanischer Vizekonsul in Argentinien, kauften die Bunch-Führer eine 1.600 Hektar große Ranch im Schoße einer paradiesischen Landschaft an den Andenhängen, gute 1.800 Kilometer südwestlich von Buenos Aires und mindestens 650 Kilometer von der nächsten Bahnlinie entfernt, wo es keinen Telegrafenposten gab, ergo die amerikanische Privatdetektei Pinkerton sie nicht orten konnte, und ließen sich offiziell als Viehzüchter nieder.

Wer erinnert sich nicht an die Fahrradszene mit Paul Newman und Katharine Ross in der flimmernden Hollywood-Inszenierung Butch Cassidy & The Sundance Kid von 1969, romantisch untermalt mit „Rain drops keep falling on my head“?

Was der Film allerdings wegen Drehbuch-Recherchedefiziten nicht zeigte, war der respekterheischende Stand der Bande in der Umgebung. So soll der frischgebackene Gouverneur von Chubut, Dr. Julio Lezana, im März 1904 das Tal besucht haben und als Gast des wilden Haufens zur Gitarrenbegleitung des Sundance mit Señora Ethel, der charmanten und anziehenden Frau der Outlaws, eine Samba getanzt haben.

Gleichwohl fand eine andere Version als Begründung für die Ansiedlung der Bankräuber in Cholila Einzug in die Geschichtsschreibung. Ramón Minieri, argentinischer Autor und Investigativ-Journalist, unterstellt in seinem Buch „Ese ajeno sur – Un dominio británico de un millón de hectáreas en la Patagonia“ (Dieser fremde Süden – Eine britische Domäne von einer Million Hektar in Patagonien, 2006), LeRoy Parker, Ethel Place und Harry Longabaugh hätten auch als Wachmannschaft der 1889 in London gegründeten “The Argentinian Southern Land Company Ltd“ (ASLCo) gedient. „Der amerikanische Anwalt Arthur Preston war ein Cousin Frank Prestons, Generalmanager der Company, und diente als Brücke zur Anheuerung Butch Cassidys … Die Beziehung ging anscheinend zu Bruch, als Cassidy der Company 1.500 Kühe stahl. Das wollten die Engländer nicht hinnehmen“, so Minieri.

„Ein Meile Land für jeden Indianerhoden!“: die militärische „Flurbereinigung“ Patagoniens

Die Handlung findet auf dem Puelmapu („östliches Land“) statt, wie die Angehörigen der rund 25.000 zählenden Menschen der Mapuche-Ethnie das argentinische Nord-Patagonien noch heute nennen. Zur Legitimierung ihres Territorialanspruchs erklären sie sich als pueblo originario (Urvolk) der Gegend, doch darüber gibt es Kontroversen.

Die argentinischen Mapuches sind nicht autochthon. Von massiver Versklavung bedroht – erst durch die aus dem nördlichen Peru nach Süden vordringenden Inkas, anschließend durch die spanischen Konquistadoren – drangen sie ab dem frühen 17. Jh. aus Chile durch Andenpässe nach Osten in Richtung Atlantik vor, womit die Unterwerfung und Mapuchisierung der ostpatagonischen Tehuelche-und Ranquele-Kulturen begann.

Nach dem Arauco-Krieg (1656) weiteten die Mapuches ihre Anwesenheit im nördlichen Patagonien und in der Pampa mit der Errichtung sogenannter Fütalmapu-Konföderationen, ihren entsprechenden Aillarehues(Provinzverbänden) und Lovs (Clans) aus. Ihre Dominanz festigte sich während des 18. Jh. mit der kulturellen Assimilierung der argentinischen Tehuelches, der Ausweitung der Mapudungun-Sprache und des 1784 konstituierten Parlaments von Lonquilmo, mit dessen Vorsitzenden, Mapuche-Häuptling Callfilqui, die Spanier 1790 den großen Friedensvertrag zelebrierten.

Mit der Unabhängigkeit Argentiniens (1816) und Chiles (1818) von Spanien war dem Frieden mit den patagonischen Völkern bald ein Ende gesetzt. Die neuen, kreolischen Oligarchien trachteten nach Ausweitung der Landwirtschaft und territorialer Herrschaft. Zwischen Anden und Pazifik, erklärte die neugegründete Republik Chile die Mapuche-Verträge mit den Spaniern für null und nichtig und überzog Araukanien mit einem Vernichtungskrieg, der zwischen 1861 und 1883 das Mapuche-Volk von 500.000 auf die Hälfte dezimierte.

Auf der Ostseite der Anden rief der argentinische General Julio A. Roca 1878 die sogenannte Campanã del Desierto (Wüsten-Kampagne) aus, ein Feldzug der „Flurbereinigung“ gegen die indianischen Stämme Patagoniens, der Überlegungen einer ethnischen Säuberung folgte.

Im Grunde beabsichtigte Rocas Vorstoß die erstmalige Besetzung und territoriale Kontrolle Patagoniens. Als Anlass für den Feldzug diente allerdings ein Überfall im Jahr 1872 von 6.000 Mapuches unter Führung von Häuptling Calfucurá auf die Städte General Alvear, Veinticinco de Mayo und Nueve de Julio in der nordöstlich gelegenen La Pampa, bei dem 300 Siedler getötet und 200.000 Stück Vieh geraubt und durch Andenpässe nach Chile verkauft wurden. Wie Historiker George V. Rauch in seinen Untersuchungen festhielt (The Argentine Military and the Boundary Dispute With Chile, 1870-1902 – Greenwood Publishing Group, 1999, S. 47), war den chilenischen Behörden allerdings die Herkunft des Viehs bekannt, doch stimmten sie dem Raub und dem Handel zu, um ihren Einfluss auf Patagonien zu stärken, was die politische Atmosphäre mit Argentinien weiter anheizte.

Rocas Vorgehen wird von verschiedenen Autoren als „Genozid“ bezeichnet, historische Augenzeugenberichte attestieren tatsächlich Massenhinrichtungen und himmelschreiende Perversionen. Nach den Jagden auf die Urvölker sollen Soldaten für jedes Paar Indianer-Hoden mit Landvergabe belohnt worden sein, so Eduardo Galeano in „Die offenen Adern Lateinamerikas“ (S.74.), während die ins Land geholten Briten 1 Pfund Sterling für jeden Indianer-Kopf boten (Osvaldo Bayer, in „Patagonia Rebelde“, S. 260, Ed. Planeta, Argentinien, 2002).

Kinder wurden ihren Eltern entrissen und in Buenos Aires zwangsadoptiert, Mütter und alleinstehende Indianerfrauen als Domestiken von der weißen Oligarchie versklavt, die Männer vom Militär zwangseingezogen, in improvisierten KZs interniert oder erschossen. Aus 15.000 eingekesselten Techuelches, Ranqueles und Mapuches wurden Bedienstete oder Gefangene, mit dem Verbot, Kinder zu bekommen. Als Krönung des Feldzugs beschlagnahmte General Roca dann persönlich 30.000 Hektar indigenes Land.

Die Aufteilung der Beute

Der Oligarchie in Buenos Aires war bewusst, dass Patagonien seit dem Beginn der Kolonisierung Argentiniens im 16. Jh. als weißer Fleck auf der Landkarte galt. Also erließ die Regierung Nicolás Avellaneda das Einwanderungs- und Siedlungsgesetz von 1876, womit europäischen Siedlern erobertes, nun als staatlich deklariertes Land mit 2 Pesos je Hektar angeboten wurde. Um die Ansiedlung von Ausländern attraktiver zu gestalten, vergab diese Konzession jedoch die ersten 100 ha kostenlos. Als Gegenleistung verlangte Argentinien Investitionen wie die Urbarmachung des Landes bzw. die schrittweise Aufzucht von Rinderherden.

Als es zur Aufteilung der Beute kam, wurden fünfzehn Jahre später 900.000 ha des historischen Indianer-Territoriums der britischen ASLCo als Löwenanteil in den Hals geworfen. Artikel 3 des 1891 geänderten Landvergabe- und Siedlungsgesetzes kam den internationalen Siedlungs-Unternehmen noch einen Schritt entgegen: Für jede neue Ansiedlung europäischer Bauern und Landarbeiter erhielten die Firmen bis zu 80.000 ha kostenloses Neuland.

Wie Minieri berichtet, wurden die meisten Landerwerbe jedoch erschwindelt. Schon 1892 wurden ausländische Siedlungsbeauftragte vorstellig und erklärten der Regierung, die Konzessions-Bedingungen, nämlich die ländliche Bewirtschaftung, angeblich deshalb nicht erfüllen zu können, „weil die Siedler nicht kommen wollen“. Mit fadenscheinigen Begründungen wurde argumentiert, die Böden seien zu trocken oder zu weit entfernt, es gäbe keine Transportmittel usw. Wenn die Siedlungs-Inspekteure auftauchten, warnten sich die Firmen gegenseitig und liehen sich die wenigen Kühe und Schafe untereinander aus, um angebliche Investitionen zu tarnen.

Die Engländer wussten jedoch genau Bescheid: Informationen sichern Machtvorsprung. Der getarnte britische Vagabund und Argentinien-Reisende George Musters schickte seine Landbeschreibungen an die Royal Geographic Society, die sie im Handumdrehen an britische „Investoren“ vermittelte. Außerdem waren die britischen Landkarten weitaus genauer als die der Argentinier. Auf diese Weise kam es zur Bildung der „Argentinian Southern Land Company Ltd“. ASLCo blieb bis 1975 in Patagonien aktiv.

Der internationale Preiseinbruch der Schafwolle führte jedoch zu sukzessiven Landverkäufen, die 1975 schließlich zum Gesamtverkauf des Unternehmens an die Grade Western Company Limited, mit Sitz in Luxemburg und im Besitz der argentinischen Unternehmer Menéndez, Ochoa und Paz, gipfelte, die ASLCo in „Compañía Argentina de Tierras del Sud“ umbenannten.

„Bloody Colors of Benetton!“

Mit diesem Namen erwarb der italienische Modekonzern Benetton 1991 zunächst die 900.000 ha von Menéndez´, Ochoas und Paz´ Grade Western Company Limited. Auf dem gigantischen Landbesitz grasen 280.000 Schafe, die 1.300 Tonnen Wolle im Jahr produzieren, ferner eine Rinderherde mit 16.000 Stück Vieh, nebst dem Anbau von 8.500 ha Sojabohnen-Pflanzungen, 24.600 ha Ponderosa-Kiefern, 4.600 ha Murrayana-Kiefern und 1.100 ha Futteranbau mit Sprinklerbewässerung.

Doch Luciano Benetton interessierte sich zunehmend auch dafür, was unter der Erdoberfläche zu Geld gemacht werden kann und betreibt eine Mega-Bergbau-Gesellschaft namens Minsud mit Sitz in Toronto, die in den argentinischen Provinzen San Juan, Río Negro, Chubut und Santa Cruz 80.000 ha Bergbaukonzessionen ausbeutet.

Das Problem Luciano Benettons ist, dass seine Schafe und Kühe, seine Soja und Kiefern auf einem Boden gedeihen, den die Mapuches als ihren beanspruchen. Doch Ronald McDonald, Enkel von Schotten, die nach Patagonien kamen, um Schafe zu züchten, und örtlicher Geschäftsführer Benettons, regt sich auf. Er sieht das ganz anders: „Das ist doch so, als würde ich jetzt in Inverness, in Schottland, auftauchen und sagen, gebt mir gefälligst das Land meiner Vorfahren zurück“. Nein, so geht das nicht.

Weil das nicht so geht, beschloss Präsident Macri als eine seiner ersten Amtshandlungen, das 2011 von seiner Vorgängerin Cristina Fernández de Kirchner verabschiedete Gesetz zur scharfen Begrenzung ausländischer Landkäufe wieder zu „flexibilisieren“.

In diesem irrationalen Tauziehen verlor Santiago Maldonado sein Leben.