Reportage: Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz

18-02-18 10:18:00,

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Am 17. Februar fanden in München die Proteste gegen die 54. Münchner Sicherheitskonferenz (AntiSIKO) unter dem Motto  “Frieden statt Aufrüstung! Nein zum Krieg!” statt. Laut Organisator_innen steht diese Konferenz nicht für Sicherheit, sondern für eine Aufrüstungs- und Kriegspolitik der NATO-Staaten. Mehr als 100 bundesweite & internationale Organisationen wie attac, BLOCKUPY, DiEM25, SOCOSAL und ver.di nahmen teil. Die Teilnehmerzahl betrug laut Organisator_innen ca. 4000, laut Polizeiangaben ca. 2200 Personen.

Unten finden Sie eine Video-Reportage über die Demonstration:

REPORTAGE: Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz

Um Interview-Videos mit den Organisatoren der Demonstration gegen die Münchener Sicherheitskonferenz zu sehen, klicken Sie hier.

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Hintergrund der Münchner Sicherheitskonferenz

Die Münchner Sicherheitskonferenz (#MSC), die 1962 von Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin ins Leben gerufen wurde und ursprünglich „Wehrkundetagung“ hieß, entwickelte sich zu einer großen, globalen Werbe- und Marketing-Veranstaltung für den Militärisch-Industriellen Komplex. Nicht umsonst befindet sich die Bundesrepublik Deutschland unter den global führenden Rüstungsexporteuren. Seit die Organisatoren ihre Einladungen auf NGOs ausgeweitet haben, sehen sie sich seitens der #AntiSIKO-Aktivisten des „Whitewashing“-Vorwurfs ausgesetzt. Trotz dieser Erweiterung blieb ihr Charakter unverändert: Die #MSC ist ein Strategiemeeting mit dem Anspruch eines Fokus auf „Globaler Sicherheit“, welche Aktivisten als „Newspeak”-Verschleierung für verantwortungslose Staatsmorde und Staatsterror betrachten. Entsprechend ausgerichtet sind seit vielen Jahren die Proteste dagegen.

ÜBER DAS MÜNCHNER FRIEDENSBÜNDNIS

Münchner FriedensbündnisIm Münchner Friedensbündnis haben sich Gruppen und Initiativen zusammengefunden, die sich für die Ziele Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen. Sie verbindet die Überzeugung, dass soziale Ungeechtigkeit, Gewalt und Krieg die Hauptursachen für menschliches Leid sowie eine Gefahr für den Fortbestand von Mensch und Umwelt darsellen. Sie kommen aus Gruppen unterschiedlicher gesellschaftlicher und weltanschaulicher Herkunft und wollen im offenen Umgang miteinander diese Wurzeln auch gegenseitig anerkennen. Link zur Webseite: http://www.antisiko.de/unterstuetzt-uns/

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