Widerstand wirkt

01-03-18 08:12:00,

Wenn man jemanden in der Öffentlichkeit als unmögliche Person darstellt, kann dies für das Leben und die Freiheit des Betroffenen schwerwiegende Folgen haben, wie finanzieller Schaden, soziale Ächtung, Arbeitslosigkeit. Das wirkt bedrohlich und löst natürlicherweise Ängste aus.

Im sogenannten „digitalen Zeitalter“ scheint durch eine erhöhte Reichweite nicht nur die Diffamierung kritischer Persönlichkeiten zuzunehmen, sondern auch die Verbreitung von Angst in der Öffentlichkeit, denn allein die Vorstellung einer Bedrohung wirkt angstauslösend. Das hat Folgen, denn Angst führt zu diffusem Handeln. Wer sich allerdings erfolgreich gegen Bedrohung wehren will, muss zielgerichtet agieren können.

Was gegen Angst helfen kann, ist Verstehen. Wenn man die Techniken und Methoden der Diffamierung durchschauen kann, lässt sich besser einschätzen, was eine angemessene Reaktion darauf wäre.

Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke hat Ruhe bewahrt und ist juristisch gegen einen rufschädigenden Artikel des sogenannten „Bündnis gegen Antisemitismus Kassel“ (im Folgenden BgA Kassel) vorgegangen. Der entsprechende Artikel wurde im August 2016 auf der Internetseite des BgA Kassel als Blog-Eintrag veröffentlicht. Das Urteil wurde Anfang Dezember 2017 gesprochen.

Aus folgenden Gründen ist die gesamte Auseinandersetzung noch immer hochaktuell:

  1. Das BgA Kassel lernt nichts aus den Fehlern und inszeniert sich im Januar 2018 bezüglich des Rechtsstreites als Opfer eines Gerichtes, das angeblich ohne Vernunft zu seinen Erkenntnissen gekommen ist. Auf der Internetseite wird aktuell sogar zu Spenden aufgerufen, um sich von den Lesern ihres Blogs die selbst verursachten Prozesskosten auch noch zahlen zu lassen.
  2. Der Friedensforscher Werner Ruf wurde in ähnlicher Weise diffamiert, hat sich ebenfalls gewehrt und ebenfalls Recht zugeschrieben bekommen.
  3. Das BgA hat jedoch ein ganz eigenes Rechtsempfinden, bezeichnet die Prozesse als „gerichtliche Possen“ und veröffentlichte erneut einen Artikel, in dem ähnliche Diffamierungstechniken angewendet werden wie bei dem Artikel, um den die gerichtliche Auseinandersetzung geführt wurde.
  4. Weitere Medien durchschauen die Techniken der Diffamierung nicht und verbreiten sie ebenfalls weiter, wie wir jüngst berichtet haben.
  5. Die Diffamierungen des BgA Kassel richten sich vor allem gegen Akteure der Friedensbewegung und -forschung.

Am 10. August 2016 wird vom BgA Kassel ein verleumderischer Artikel mit dem Titel „Wernicke und die Connection eines Bildungsreferenten. Die GEW und die Abgründe ihrer Bildungsarbeit“ veröffentlicht.

Aufgrund des Unterlassungsanspruches, den Jens Wernicke geltend machen konnte,

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