Der gewollte Krieg

07-03-18 11:37:00,

Ab dem 13. Februar 2018 verbreiteten die Massenmedien die folgende Meldung:

„Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat für den Fall, dass der Einsatz von verbotenen Chemiewaffen in Syrien sicher nachgewiesen wird, mit Angriffen gedroht. „Wir werden an dem Ort zuschlagen“, von dem solche Angriffe ausgegangen oder organisiert worden seien, sagte Macron vor Journalisten in Paris. „Die rote Linie wird respektiert werden“, fügte der Präsident hinzu.“ (1,2,3)

Belassen wir es an dieser Stelle bei einem kurzen Auszug und der Benennung dreier Quellen. Der interessierte Leser kann gern weiterforschen und wird schnell erkennen, dass die Nachricht mehr oder weniger von der französischen Nachrichtenagentur AFP in Inhalt, Form und Wertung geliefert und dann von den Medien einfach nur verbreitet wurde.

Alle großen Medien brachten somit die im Prinzip gleiche Nachricht mit gleich gearteter Konnotation. Man kann so etwas ohne Weiteres als Gleichschaltung bezeichnen. Und diese Medien behaupten, für Vielfalt und Unabhängigkeit zu stehen – sehr witzig.

Nun eine weitere Meldung; eine die fünfeinhalb Jahre vor der obigen Meldung die Runde machte:

„Ich habe bis jetzt kein militärisches Eingreifen angeordnet. … Aber chemische oder biologische Waffen dürfen nicht in falsche Hände fallen. Wir haben klargemacht, dass für uns eine rote Linie überschritten ist, wenn eine ganze Menge chemischer Waffen bewegt oder eingesetzt werden. Das würde meine Kalkulation ändern.“ (4)

Es war die Antwort des US-Präsidenten Barack Obama auf die Frage eines NBC-Journalisten und ich gehe davon aus, dass das Frage-Antwort-Spiel damals inszeniert wurde, um eine politisch-mediale, niederträchtige Farce gegen die syrische Regierung einzuleiten.

Gab es denn belastbare Hinweise, die den Verdacht gegen Syrien und damit das protzige Gehabe des US-Präsidenten begründen konnten? In den Jahren 2012/2013 hörte sich das immer so an:

„Laut der Sprecherin von Obamas Nationalem Sicherheitsrates, Caitlin Hayden, haben die Geheimdiensterkenntnisse zu Syriens Chemiewaffen einen „unterschiedlichem Grad der Zuverlässigkeit““. (5)

Das war alles. Man wusste gar nichts. Es gab „Erkenntnisse“ der Geheimdienste und zusätzlich die Berichte von „Aktivisten“, welche über die durch das britische Außenministerium finanzierte sogenannte Beobachtungsstelle für Menschenrechte aus Mittelengland an alle Massenmedien weitergereicht und von diesen ungeprüft und GLEICHGESCHALTET an das Publikum verbreitet wurden.

Wie sieht das nun im Jahr 2018 aus? Hierzu eine entsprechende Meldung der Nachrichtenagentur AP von Anfang Februar 2018:

„Die Vereinigten Staaten haben keine Beweise,

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