Spannend. Gewalt in Videospielen von US-Präsident Trump am 8. März vorgeführt und beraten. – www.NachDenkSeiten.de

12-03-18 06:30:00,

12. März 2018 um 14:51 Uhr | Verantwortlich:

Spannend. Gewalt in Videospielen von US-Präsident Trump am 8. März vorgeführt und beraten.

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Innere Sicherheit, Lobbyismus und politische Korruption, Medienkritik, Strategien der Meinungsmache

Haben Sie darüber etwas in deutschen Medien gelesen? Haben Sie darüber etwas Anerkennendes gelesen? Oder gesehen? Bei Heise konnte man etwas lesen, auch beim österreichischen Standard und bei Spiegel Online: „Das Weiße Haus ballert drauf los“. Viel mehr Aufmerksamkeit gab‘s nicht. – Dr. Rudolf Hänsel, Erziehungswissenschaftler und Psychologe, ist mit einem der Teilnehmer der Runde beim US-Präsidenten befreundet und berichtet für die NachDenkSeiten über dieses Treffen. Das klingt ziemlich anders als bei Spiegel und Co. Albrecht Müller.

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Ein bemerkenswertes Treffen mit Präsident Trump zur Gewalt in Videospielen – und die negative Berichterstattung darüber

„This is violent, isn’t it?“

Von Rudolf Hänsel[*]

Am 8. März 2018 lud Präsident Trump Top-Manager der Spiele-Industrie, einige ihrer Kritiker sowie Kongressabgeordnete zum Round-Table-Gespräch über die Gewalt in Videospielen ein. Da die Stellungnahmen des Präsidenten gegenüber den fragwürdigen Produkten der Spiele-Industrie ungewöhnlich kritisch waren, fiel die Berichterstattung über das Treffen im „Weißen Haus“ in den deutschsprachigen wie US-amerikanischen Medien dementsprechend negativ aus. Lt. Col. Dave Grossman, einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der menschlichen Aggression war ebenfalls eingeladen, um seine Forschungsergebnisse zu präsentieren. Doch die Presse hat sie totgeschwiegen.

Das Ausmaß an Gewalt in Videospielen formt die Gedanken junger Leute.

Bereits lange vor seiner Wahl zum US-Präsidenten und einige Tage nach den Schüssen in der Parkland High School in Florida hatte sich Trump über die negativen Auswirkungen von Bildschirm-Gewalt auf Kinder und Jugendliche geäußert: „Ich höre, dass immer mehr Leute sagen, dass das Ausmaß an Gewalt in Games wirklich die Gedanken junger Leute formt.“[1] Auch während des Treffens im „Weißen Haus“ zeigte er sich besorgt über die gewalttätige Natur dieser Spiele, stellte laut „Washington Post“ an die Anwesenden viele Fragen und hörte sich die Argumente von allen Seiten aufmerksam an[2].

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