Dem Hass keine Chance!

17-03-18 10:29:00,

Je erfolgreicher Daniele Ganser ist, desto mehr wird er diffamiert. Das ist für große Teile der Friedensbewegung inzwischen ein alter Hut. Die Schallmauer von einer Million Clicks hat der bekannteste seiner Vorträge auf YouTube, „Medial vermittelte Feindbilder und die Anschläge vom 11. September 2001“, seit kurzem durchbrochen. Prompt gibt es in den Schweizer Medien mehrere Hetzkampagnen und Angriffe auf seine Forschung. Anlass bietet eine Tagung mit dem Titel „Terror, Lüge und Wahrheit“ in Basel. Überraschend ist das nicht wirklich, weil Ganser das offizielle Narrativ zu 9/11 hinterfragt.

Neu ist jedoch, dass er ganz offensichtlich ein Mittel hat, sich gegen Diffamierung zu immunisieren. Welches Mittel ist das? Er durchschaut und benennt die Diffamierung, findet einen entspannten Umgang damit und einen Weg, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren: Das friedliche Zusammenleben möglichst aller Menschen. Zitat:

„Der Begriff der Menschheitsfamilie ist der Kernbegriff, der wirksam gegen Kriegspropaganda und Spaltung eingesetzt werden kann.“

Durchaus nachahmenswert. Doch der Reihe nach.

„Verschwörungsmystiker wie der Basler Daniele Ganser kapern Rudolf-Steiner-Bewegung“, titelt die Schweizer Aargauer Zeitung am 8. Februar 2018. Anlass dieser sinnentleerten Titelgebung ist die Tagung „Terror, Lüge und Wahrheit“, die am 3. März in Basel stattfand. Ganser war dort als Referent geladen, sowie Elias Davidsson und Thomas Meyer. Ken Jebsen hat die Veranstaltung moderiert und von seinem KenFM-Team aufzeichnen lassen. Veranstalter war der Paracelsus-Zweig Basel, ein Arbeitszentrum der Anthroposophischen Gesellschaft.

Das scheint für den gewöhnlichen Blick eine deftige Mischung zu sein, bestehend aus:

  • einem Thema, das die aktuelle Politik und dessen Darstellung in Medien kritisch hinterfragt.
  • einem Veranstalter, der einer Institution angehört, mit der man im besten Fall „Reformpädagogik“ assoziiert, wenn man ein Kind in der Waldorf-Schule hat.
  • einem israelisch-isländischen Musiker und Völkerrechtsexperten, der verdeckten Staatsterrorismus als Fachgebiet hat und obendrein als Antizionist bezeichnet wird.
  • einem Moderator, der prominenter deutscher Journalist ist und der Morddrohungen erhält, weil er ebenso regelmäßig wie ungerechtfertigt in den sogenannten Leitmedien als „rechtspopulistisch“ und „Holocaust-Leugner“ verleumdet wird.

Bei einem Leser, dem Thema und Hauptakteure der Tagung fremd sind, können also Fragen auftauchen. Die Gelegenheit zur Erfüllung ihrer Aufklärungspflicht lässt die Aargauer Zeitung allerdings bewusst aus. Anstatt Informationen und Antworten auf ungeklärte Fragen zu liefern, erschlägt sie den Leser mit Meinungen.

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