Finanzsystem: Warum die Aktienmärkte ihre Abwärtspirale beibehalten werden | www.konjunktion.info

29-03-18 07:52:00,

Die öffentliche Wahrnehmung, wenn es um das Thema Wirtschaft geht, wird von zwei falschen Indikatoren beeinflusst: der Arbeitslosenquote und dem Aktienmarkt. Das bedeutet aber nicht, dass diese beiden durchmanipulierten Werte vom Durchschnittsbürger täglich beobachtet und nachverfolgt werden. Was der einfache Mensch von der Straße jedoch tut, ist, dass er diese beiden Quoten in der Früh im Radio “aufbereitet” zu hören bekommt, dass er sie auf dem Weg zur Arbeit “präsentiert” bekommt und dass er sie nochmals kurz vor Acht per Zwangsfinanzierung auf den Bildschirm übertragen bekommt. Immer wenn die Arbeitslosenzahlen niedrig und der Aktienmarkt hoch sind, ist alles auf der Welt im grünen Bereich – zumindest “finanztechnisch”.

De facto ist es so, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung vollkommen ahnungslos ist, wenn es um Ökonomie und das Geldsystem geht.

Der Durchschnittsmensch ist bei politischen und sozialen Themen nicht ganz so “blind” wie im ökonomischen Bereich. Egal, ob rechts oder links des politischen Spektrums einzuordnen, die meisten Menschen wissen, dass es gewisse Grenzen gibt und dass die heutigen ideologischen Kämpfe sich zu extremen Problemen entwickeln können. Konservativ und freiheitlich denkende Menschen verstehen sehr gut, welche Gefahr der Globalismus und der “Elitismus der internationalen Financiers” in sich birgt. Sie wissen, dass man sich mit diesen gewissenlosen und demokratiefeindlichen Gruppen auseinandersetzen muss, wenn man Frieden, Freiheit und Stabilität zurück bringen will.

Seit dem Wahlsieg Donald Trumps sehen wir verstärkt, eine sich immer weiter verbreitende Desinformationstaktik, die verwendet wird, um die Menschen in konservativen Kreisen zu manipulieren. Es ist die Idee, dass die “arbeitende Klasse” nicht an “hochgeistigen” Diskussionen über philosophische Konflikte – wie die Konflikte zwischen Individualismus und Kollektivismus/Globalismus – interessiert sei. Auch, dass dem einfachen Mann von der Straße die elitären Täter hinter dem politischen Theater des falschen Links-Rechts-Paradigmas nicht interessieren würden.

Manche stellen dieses Desinteresse, diese Haltung sogar als denjenigen, die “auf der Suche nach Wissen und Verständnis sind”, überlegen dar. Zusagen, dass Desinformation der “arbeitenden Klasse”, dem “Helder der Arbeit” dient, denn man sollte sich darauf fokussieren, dass genug Essen auf dem Tisch steht, dass genug Geld in der Geldbörse ist und dass der Rest des “intellektuellen Quatsches” ignoriert werden kann (und soll).

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