„Stoßt Putin vom Thron!“

07-04-18 10:42:00,

Hochrangige Vertreter des militärischen Nachrichtendienstes DIA, der Air Force und der Armee geben zu, dass der Expansionismus der NATO und verdeckte Einmischungen der USA in die Innenpolitik Russlands den „nächsten globalen Konflikt“ auslösen könnten.

Ein Dokument der US-Army enthüllt die wirklichen Interessen hinter der militärischen Strategie der USA gegenüber Russland: die Herrschaft über Öl-Pipeline-Routen, der Zugriff auf die riesigen natürlichen Rohstoffvorkommen Zentralasiens und die weltweite Expansion des amerikanischen Kapitalismus.

Die Russen kommen. Sie haben unsere Wahlen gehackt. Sie lauern hinter zahlreichen alternativen politischen Bewegungen und Nachrichtenmedien. So lautet der überwältigende Tenor traditioneller Berichterstattung über Russland, die die Vereinigten Staaten von fanatischer russischer Expansionspolitik bedroht sieht – eine Expansionspolitik, die so weit gegangen ist, sich 2016 dramatisch in die Präsidentschaftswahlen einzumischen.

Gewiss ist Russland ein autoritäres Regime mit eigenen regionalen imperialen Ambitionen. Präsident Wladimir Putin und seine Kumpane sind verantwortlich für unzählige Tode und massive Menschenrechtsverletzungen sowohl in der eigenen Bevölkerung als auch im Ausland (letztere auf Kriegsschauplätzen in Syrien und anderswo). Putin hat ein System oligarchischen, staatsdominierten Raubtierkapitalismus’ gestärkt, der extreme Ungleichheit vergrößert und den Reichtum von Eliten konzentriert hat. Und wir werden zweifellos noch mehr über den Unfug erfahren, den Russland in Bezug auf die US-Wahlen getrieben hat – oder auch nicht.

Größtenteils sind dies nicht gerade besonders gefährliche Dinge, die da aus der Behaglichkeit des Westens heraus berichtet werden. Es fehlt jedoch andererseits im konventionellen Journalismus an ernsthaften Überlegungen darüber, ob die US-Politik gegenüber Russland nicht vielleicht direkt zur Verschlechterung der US-amerikanisch-russischen Beziehungen beigetragen hat.

Während der Großteil der westlichen „Expertenklasse“ sich wacker in die Beschäftigung mit den unzähligen Sünden Putins hineinsteigert, stellen die höheren Ränge des US-Militärs unbequeme Fragen darüber, wie wir da hingekommen sind, wo wir jetzt sind.

Eine Studie des US Army’s Command and General Staff College Press of the Combined Arms Center in Fort Leavenworth enthüllt, dass die Russland-Strategie der USA stark davon motiviert ist, die zentralasiatischen Öl- und Gasvorkommen und die entsprechenden Pipeline-Routen zu beherrschen.

Das von der CRELMO („US Army’s Culture, Regional Expertise and Language Management Office“ – der US-amerikanischen Management-Leitstelle für Kultur, regionale Expertise und Sprachen) erarbeitete bemerkenswerte Dokument räumt ein, dass die expansionistische NATO-Politik eine Schlüsselrolle spielte in der Provozierung des russischen Militarismus. Es beschäftigt sich auch damit,

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