Lesungen aus einem verbotenen Buch

Zur erstaunlichen Aktualität der Gedanken des „größten Führers aller Zeiten“, Teil 3.

rubikon.news
Samstag, 07. April 2018, 15:30 Uhr
~13 Minuten Lesezeit
von Peter Frey
Foto: Gearstd/Shutterstock.com

 

Das Buch „Mein Kampf“ zu lesen, ist natürlich nicht gesetzlich verboten. Vielmehr ist es die Schere im Kopf, die viele durchaus neugierige Menschen daran hindert, sich mit den Ansichten Adolf Hitlers auseinanderzusetzen. Dabei sind die dort niedergeschriebenen Erfahrungen und Schlussfolgerungen des Adolf Hitler ungemein wertvoll für die Gegenwart. Zumal sie uns von dem Klischee einer „Bestie Hitler“ befreien können. In diesem Text befassen wir uns mit seinen Gedanken zur sozialen Gerechtigkeit.

Was mich beim Studium der nun vorgestellten Passagen in „Mein Kampf“ wirklich verblüffte, waren die Zusammenhänge, welche Hitler zwischen sozialer Not, Existenzängsten, gesellschaftlicher Stellung, daraus resultierenden Zielen und dem damit einhergehenden Bewusstsein herstellte.

Dieser Mann war nicht oberflächlich und er war auch nicht dumm. Er war nicht schlau – im Sinne von gerissen oder ausgebufft. Er war wirklich klug, ja Hitler war belesen und sehr wohl liest man heraus, wo er seine Schlussfolgerungen aus eigenem Erleben und Nachdenken authentisch herleitete.Nachdem sich seine beruflichen Träume zerschlagen hatten – ein Studium an der Kunstakademie, um Maler werden zu können, wurde ihm verwehrt – lernte er rasch, was es bedeutet, einen Alltag unter existenziellen Nöten zu bestreiten. Den Beginn seines neuen Lebensabschnittes fasste er so zusammen:

„Der frühere Trotz war wieder gekommen, und mein Ziel endgültig ins Auge gefaßt. Ich wollte Baumeister werden, und Widerstände sind nicht da, daß man vor ihnen kapituliert, sondern daß man sie bricht. Und brechen wollte ich diese Widerstände, immer das Bild des Vaters vor Augen, der sich einst vom armen Dorf- und Schusterjungen zum Staatsbeamten emporgerungen hatte.“ (1,a1)

Interessant ist – wieder einmal – die Sprachwahl. Hitlers Ausdruck hat, geprägt durch die Sozialisierung in einer von Gewalt und Mangel an Liebe geprägten Kindheit, eine sichtbar gewalttätige Attitüde. Er hat, wie man so sagt, um den weichen Kern (wie ihn jeder Mensch hat) einen Panzer gelegt und damit seine Verletzungen eingemauert. Während er nach innen äußerst verletzlich und somit labil geprägt ist, kompensiert er das nach außen mit Härte:

„Widerstände sind nicht da, dass man vor ihnen kapituliert, sondern dass man sie bricht.“

Hitler sah also damals schon gar kein anderes Elixier als Kampf (Krieg), um Veränderungen – welcher Art auch immer – umzusetzen. Er war auf Kampf trainiert worden und das würde sein Leben prägen. Er wurde sozialisiert wie die Mehrzahl seiner Zeitgenossen. Er wurde durch seine persönlichen Erfahrungen nun auch beständig in der Überzeugung gestärkt, dass nur im Kampf, in der rücksichtslosen Durchsetzung des Guten gegen das Böse der Sinn des Lebens bestehen konnte.

Das machte Hitler nicht außergewöhnlich. Weder war er brutaler noch skrupelloser als die Mehrzahl seiner Zeitgenossen. Seine Psyche ging also in einer großen Gruppe von Menschen auf, die diese Psyche damit sozusagen als „normal“ bestätigte. Mit solch einer Konstitution sind wir für Ideologien äußerst empfänglich, was ich nun versuche, kurz zu erklären.

Der Kampf den Menschen führen, richtet sich gegen die (subjektiv erkannten) Schuldigen. Erfahrene Verletzungen machen im Übermaß sensibel für die Wiederholung. Erfahren Menschen Verletzungen in der Kindheit, erwerben sie zum erfahrenen und gespeicherten Schmerz, zur erfahrenen Herabwürdigung auch noch die, daran selbst Schuld zu haben. Schuld ist sogar der kongeniale Partner von Herabwürdigung, von Unterwerfung. Das wiederum bedeutet Abhängigkeit und eine permanente Angst.

Angst ist der gefühlte Verlust von Sicherheit, die wir umgehend versuchen wiederherzustellen.

Weshalb nun ergibt sich für mich eine Verbindung dieser Verhaltensmuster mit einem Buch von Adolf Hitler?

Weil Hitler in „Mein Kampf“ anschaulich beschreibt, wie er seine immanenten Ängste für sich selbst (scheinbar!) aufgelöst hat!

Der schon in seiner Kindheit traumatisierte Junge, welcher nach außen rebellierte, weil er die ihm aufgezwungenen Schuldgefühle versuchte, zu verarbeiten, wird nun als junger Mann sozial völlig entwurzelt. Das konterkariert auch noch das, was er in den Büchern las, die von einer idealisierten Welt edler Ritter erzählten, die erfolgreich für eine Gemeinschaft eintraten. Gemeinschaft ist der Halt, an den sich Hitler zu klammern versuchte. Das würde allerdings in Konflikt geraten mit seiner verkrüppelten Empathie, seiner Unfähigkeit für gemeinschaftliches Handeln.

Hitler dachte zwar FÜR die Gemeinschaft, doch gelang es ihm nicht, sich INNERHALB der Gemeinschaft zu sehen.

Wir alle benötigen Gemeinschaft. Wir sind soziale Wesen. Doch bin ich der Meinung, dass eine natürliche Gemeinschaft von Herzen kommt, nicht von modellhaften Strukturen. Um in einer Gemeinschaft glücklich zu sein, benötigen wir „eigentlich“ keine Ideologie. Es sei denn, unser Fühlen ist mit Schmerzen und Angreifbarkeit verbunden. Dann benötigen wir die Krücke, den geistigen gemeinsamen Halt, eine Religion, eine Ideologie.

Hitler würde „seine“ Ideologie finden müssen, egal wie mies diese Krücke auch gebaut sein würde. Aber Menschen wollen leben. Findet man keine Heilung des Traumas – und Hitler fand die auch nie – ist eine Ideologie die einzige Möglichkeit, weiterzuleben. Man beachte Hitlers Sprunghaftigkeit. Der Mann war später, selbst „im Erfolg“ ständig suizidgefährdet. Er erlebte Kicks, wenn er gefeiert wurde, um nachfolgend in tiefe Depressionen zu fallen. Die ihm aufgebürdete, als Kind aufgebürdete Schuld; sie ließ ihn nie los.

Lassen wir Hitler über seine geradezu körperlich gelebten Erfahrungen sprechen, die er im prunkvollen Wien der k.u.k.-Monarchie sammeln durfte:

„Kaum in einer deutschen Stadt war die soziale Frage besser zu studieren als in Wien. Aber man täusche sich nicht. Dieses „Studieren“ kann nicht von oben herunter geschehen. Wer nicht selber in den Klammern dieser würgenden Natter sich befindet, lernt ihre Giftzähne niemals kennen.“ (2)

Was meinte er mit den „Giftzähnen“?

Die des nagenden Hungers!

Ein ungeheuer starkes Signal, welches unbarmherzig bohrend vor einem lebensbedrohlichen Mangel warnt. Wer gehungert hat, was zu unterscheiden ist vom „Hunger haben“ – und das möglicherweise über längere Zeit, für jenen wird sich das tief eingraben, es wird sein Leben bestimmen. Ältere, welche die Kriegs- und Nachkriegsjahre durchlebten, können darüber berichten.

Hitler hat das erlebt und auch viele Jahre später nicht vergessen. Es hat sich in ihm – wie in unzähligen seiner Zeitgenossen – tief eingebrannt. Er selbst wollte es nicht mehr erleben und das wünschte er sich auch für seine Zeitgenossen. Über Hitlers abgrundtiefen Hass wird noch zu sprechen sein, aber sein Hass war nicht der eines Psychopathen. Das erkennt man an solchen Passagen im Buch.

Hitler war also kein Antisozialer. Vielmehr war er eine tief gespaltene Persönlichkeit. Er erkannte sein eigenes Schicksal in anderen Menschen. Er spiegelte. Er hatte einen Sinn für Unrecht und ein Unrecht sah er darin, dass man sich Essen „verdienen“ muss:

„Daß es da irgendeine Arbeit immer gibt, lernte ich bald kennen, allein ebenso schnell auch, wie leicht sie wieder zu verlieren ist. Die Unsicherheit des täglichen Brotverdienstes erschien mir in kurzer Zeit als eine der schwersten Schattenseiten des neuen Lebens.“ (3)

Hitler sprach nicht von Geld. Er sprach von Essen! Sie kennen ja vielleicht die sozialdarwinistischen Sprüche aus jüngerer Vergangenheit, welche in genau diese Richtung gehen. Der sozialdemokratische Spitzenfunktionär Franz Müntefering gab im Rahmen der Diskussion zu Einsparungen bei den Hartz-IV-Gesetzen zum Besten:

„Nur wer arbeitet, soll auch essen.“ (4)

Wer glaubt, dass diese Worte einer hitzigen Diskussion im Jahre 2010 entsprangen, hat ja durchaus Recht. Nur entsprangen sie vor allem einer tiefen Überzeugung des Franz Müntefering, der schon vier Jahre zuvor festgestellt hatte:

„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ (5)

Eigentlich sollte man meinen, solche Worte nur in einer faschistischen Gesellschaft vernehmen zu können. Doch sprach sie ein sozialdemokratischer Arbeitsminister in den Jahren 2006 und 2010.

Hitler hat in jungen Jahren regelmäßig gehungert. Er hat sich für Arbeiten verdingt, um nicht zu verhungern.

„Auch heute noch kann diese Stadt nur trübe Gedanken in mir erwecken. Fünf Jahre Elend und Jammer sind im Namen dieser Phäakenstadt für mich enthalten. Fünf Jahre, in denen ich erst als Hilfsarbeiter, dann als kleiner Maler mir mein Brot verdienen mußte; mein wahrhaft kärglich Brot, das doch nie langte, um auch nur den gewöhnlichen Hunger zu stillen. Er war damals mein getreuer Wächter, der mich als einziger fast nie verließ, der in allem redlich mit mir teilte. Jedes Buch, das ich mir erwarb, erregte seine Teilnahme; ein Besuch der Oper ließ ihn mir dann wieder Gesellschaft leisten auf Tage hinaus; es war ein dauernder Kampf mit meinem mitleidslosen Freunde. Und doch habe ich in dieser Zeit gelernt, wie nie zuvor. Außer meiner Baukunst, dem seltenen, vom Munde abgesparten Besuch der Oper, hatte ich als einzige Freude nur mehr Bücher.“ (6)

Das ist nur bedingt eine Stilisierung des eigenen Schicksals, Ich denke Hitler hat sich das nicht ausgedacht. Allein schon deshalb, weil Erlebnisse dieser Art ganz und gar nichts Außergewöhnliches in jener Zeit waren. Außerdem ist es aber noch bemerkenswert, dass Hitler Bücher kaufte und in die Oper ging – um den Preis des Hungerns.

Hitler wusste also, was Not bedeutet. Er erfuhr sie am eigenen Leibe und empfand sie – keinesfalls nur für sich selbst – als zutiefst ungerecht und einer Gesellschaft unwürdig. Die Zuwendungen an Arme durch Philanthropen begriff er als gleichermaßen unwürdig und diffamierend, vielmehr sah er soziale Grundsicherung als ein Recht und schrieb deshalb auch:

„Ich weiß nicht, was verheerender ist: die Nichtbeachtung der sozialen Not, wie dies die Mehrzahl der vom Glück Begünstigten oder auch durch eigenes Verdienst Gehobenen tagtäglich sehen läßt, oder jene ebenso hochnäsige wie manchmal wieder zudringlich taktlose, aber immer gnädige Herablassung gewisser mit dem „Volk empfindender“ Modeweiber in Röcken und Hosen.“ (7)

Dieses unwürdige Schauspiel, soziale Leistungen zu kürzen, um Arbeitssuchende „zu motivieren“ und auf der anderen Seite die Selbstdarstellung hyperreicher Philanthropen, die sich in ihrer Wohltätigkeit sonnen, welche die Bedürftigen doch mit tiefer Dankbarkeit honorieren mögen, erleben wir heute auch. Hitler fand das verlogen und betonte daher:

„Daß eine soziale Tätigkeit damit [mit Philanthropie] gar nichts zu tun hat, vor allem auf Dank überhaupt keinen Anspruch erheben darf, da sie ja nicht Gnaden verteilen, sondern Rechte herstellen soll, leuchtet einer solchen Art von Köpfen nur ungern ein.“(8)

Das sind keine leeren Worte oder bewusste Manipulierung seiner Leser. Das ist soziales Denken. Hitler kann sich in die Menschen durchaus hineinversetzen. Man erkennt das an der Bildhaftigkeit, mit der er die Verhältnisse beschreibt:

„Dann wird der Wochenlohn in zwei, drei Tagen zu Hause gemeinsam vertan; es wird gegessen und getrunken, solange das Geld hält, und die letzten Tage werden ebenso gemeinsam durchgehungert. Dann schleicht die Frau in die Nachbarschaft und Umgebung, borgt sich ein weniges aus, macht kleine Schulden beim Krämer und sucht so die bösen letzten Tage der Woche durchzuhalten. Mittags sitzen sie alle beisammen vor mageren Schüsseln, manchmal auch vor nichts, und warten auf den kommenden Lohntag, reden von ihm, machen Pläne, und während sie hungern, träumen sie schon wieder vom kommenden Glück. So werden die kleinen Kinder in ihrer frühesten Jugend mit diesem Jammer vertraut gemacht.“ (9)

Mehr noch, sah er auch den sozialen Sprengstoff solcher Verhältnisse. Er erkannte, dass Entwurzelung jeder Art, das System insgesamt gefährdet.

„Fast trüber noch waren damals die Wohnungsverhältnisse. das Wohnungselend des Wiener Hilfsarbeiters war ein entsetzliches. Mich schaudert noch heute, wenn ich an diese jammervollen Wohnhöhlen denke, an Herberge und Massenquartier, an dies düsteren Bilder von Unrat, widerlichem Schmutz und Ärgerem.“ (10)

Deshalb fragte er sich, warum die vermögende Klasse nicht – und wenn nur aus dem Interesse des Erhalts der Verhältnisse – willens und fähig war, das zu ändern:

Im Folgenden erleben wir ein typisches Dilemma. Von den sozialen Verhältnissen angewidert und – auch aus eigenem Erfahren – mit den Betroffenen ehrlich leidend, sucht ein Mensch nach Möglichkeiten zur Änderung. Doch ist er in seiner sozialen Kompetenz stark eingeschränkt und hat nicht gelernt, Konflikte konstruktiv und kollektiv anzugehen.

„Schon damals ersah ich, daß hier nur ein doppelter Weg zum Ziele einer Besserung dieser Zustände führen könne: Tiefstes soziales Verantwortungsgefühl zur Herstellung besserer Grundlagen unserer Entwicklung, gepaart mit brutaler Entschlossenheit in der Niederbrechung unverbesserlicher Auswüchslinge.“ (12)

Anders hatte es Hitler nicht gelernt. Seine Kindheit war Kampf, seine Jugend war es und seine Lehr- und Arbeitsjahre in Wien waren es ebenfalls. Purer Kampf, teilweise um die nackte Existenz geführt, welche die Notwendigkeit des Kampfes (Krieges) jeden Tag aufs Neue bestätigten. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, die Rückkopplung – also das Bewusstsein bestimmt das Sein – war gestört. Daher war sich Hitler seines Seins nicht bewusst; seines Seins als eines im ständigen Kampf um die Rettung des eigenen Egos stehenden Menschen.

Glauben Sie, dass Hitler diesbezüglich aus der Art schlug? Ich glaube es nicht. Ich denke, dass es hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen Hitlers gab – und auch heute gibt. Das ist ein geradezu unerschöpflicher Pool, aus dem sich Eliten bedienen können, um neue Führer zu formen.

Hitlers Ego suchte Identifikation im Außen und auch hier wurde er fündig; gleich Unzähligen seiner Zeit und nachfolgender Generationen. Er verband den erkannten sozialen Missstand mit dem, was ihm selbst Halt und Selbstachtung gab. Das deutet sich in diesem Gedanken bereits an:

„Ich weiß nicht, was mich nun zu dieser Zeit am meisten entsetzte: das wirtschaftliche Elend meiner damaligen Mitgefährten, dies sittliche und moralische Rohheit oder der Tiefstand ihrer geistigen Kultur.“ (13)

Die Identifikation Hitlers mit dem deutschen Volke als dem eines auserwählten, überlegenen, welches berufen war, groß und mächtig zu sein, sie schwingt hier mit.

„Wie viele begreifen denn die Unzahl einzelner Erinnerungen an die Größe des Vaterlandes, der Nation, auf allen Gebieten des kulturellen und künstlerischen Lebens, die ihnen als Sammelergebnis eben den berechtigten Stolz vermitteln, Angehörige eines so begnadeten Volkes sein zu dürfen? Wie viele ahnen denn, wie sehr der Stolz auf das Vaterland abhängig ist von der Kenntnis der Größe desselben auf allen diesen Gebieten?“ (14)

Dem mit Pathos vorgetragenen Idealismus sieht man die gewalttätige Note nicht an. Der Schritt hin zum Machtanspruch, legitimiert durch einen radikalen Nationalismus, ist nur klein. Romantisch verklärt hatte Hitler sich bereits als Kind den Militarismus eingesogen. Die Volksausgabe des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 löste in ihm diese Gefühle aus:

„Nicht lange dauerte es, und der große Heldenkampf war mir zum größten inneren Erlebnis geworden. Von nun an schwärmte ich mehr und mehr für alles, was irgendwie mit Krieg oder doch mit Soldatentum zusammen hing.“ (15)

Der übersteigerte Nationalismus seiner Zeit traf mit Hitler einen Suchenden und vereinnahmte ihn schnell. Hitlers Weltbild bekam feste Strukturen und die dort enthaltene Überhebung des eigenen Volkes, der „eigenen Rasse“, implizierte das Herabschauen und Geringschätzen anderer Völker und Kulturen.

Mit einer solchen Haltung, welche das Potenzial bot, die vermeintlich wahren Schuldigen gesellschaftlicher Verhältnisse zu benennen – wohinter allerdings der Konflikt mit den ganz eigenen Schuldgefühlen steckt – war auch der Hass auf diese erkannten Feinde entfachbar. Dieser Hass wird in der nächsten Folge näher betrachtet.

Bleiben Sie bitte bis dahin schön aufmerksam.

Anmerkungen und Quellen

(a1) Die Grammatik und Schreibweise der Zitate wurde exakt so wie im Original wiedergegeben. Zum Verständnis der Zitate vorgenommene Einfügungen sind in Blockklammern gefasst.

(1) Mein Kampf, Erster Band – Eine Abrechnung; Adolf Hitler; 2. Kapitel: Wiener Lehr- und Leidensjahre, S. 20; Zwei Bände in einem Band; ungekürzte Ausgabe; Zentralverlag der NSDAP., Frz. Eher Nachf., G.m.b.H., München; 851.–855. Auflage 1943 (im Weiteren kurz als MKAH genannt)
(2) MKAH; S. 23
(3) MKAH; S. 25
(4) 11.1.2010; http://www.zeit.de/online/2006/20/Schreiner
(5) 11.5.2006; http://www.taz.de/!434214/
(6) MKAH; S. 20/21
(7) MKAH; S. 23
(8) MKAH; S. 24
(9) MKAH; S. 27/28
(10,11) MKAH; S. 28
(12) MKAH; S. 29
(13) MKAH; S. 30
(14) MKAH; S. 31
(15) MKAH; S. 9

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