Rote Karte für unsere Medien in ihrem Match gegen Russland? Teil 1: Russland ist ganz anders – www.NachDenkSeiten.de

Rote Karte für unsere Medien in ihrem Match gegen Russland? Teil 1: Russland ist ganz anders – www.NachDenkSeiten.de

10-07-18 09:11:00,

Rote Karte für unsere Medien in ihrem Match gegen Russland? Teil 1: Russland ist ganz anders

Veröffentlicht in: Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Länderberichte, Medienkritik

Der NachDenkSeiten-Leser Michael Steinke[*] hat die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland besucht und sich vier Wochen lang vor Ort einen eigenen Eindruck gemacht. Für die NachDenkSeiten schildert er seine Erfahrungen und Gedanken nun in einer dreiteiligen Serie und stellt sie der negativen Medienkampagne gegenüber, die seit Wochen auf Hochtouren läuft. Freuen Sie sich auch schon auf den zweiten Teil, der am Donnerstag erscheinen wird, und den abschließenden dritten Teil, der nach dem Finale am Montag bei uns erscheinen wird.

Russland (eigentlich Russländische Föderation) nahm in den letzten Jahren einen immer größer werdenden Teil in unseren Medien, politischen und gesellschaftlichen Diskussionen ein. In den Tagen der Fußball-WM erreicht(e) die Aufmerksamkeit Russland gegenüber eine weitere Steigerung. In hunderten TV- und Radio-Stunden, tausenden Print- und Online-Artikeln und Millionen privater Gespräche wurde und wird längst nicht nur über Fußball in Russland, sondern auch über seine Politik, über Land und Leute berichtet, informiert und diskutiert.

Wer die Beiträge der NachDenkSeiten regelmäßig verfolgt, war zumindest auf das vorbereitet, was im Mainstream an Berichterstattung über Russland drohte. So belegte Tobias Riegel (Grobes Foul! Die WM startet und die Gegner der Völkerverständigung laufen zur Hochform auf) schon am Tag vor Beginn der WM mit dutzendfachen Quellen:

“In den Wochen vor der Fußball-WM haben viele große deutsche Medien noch einmal alle Register gezogen, um anti-russische Ressentiments zu wecken und das pazifistische Potenzial der WM anzugreifen. Attackiert wird dabei nicht nur „Zar Putin”, sondern auch der Wodka saufende, Polizisten schmierende und Schwule hassende „russische Charakter” – und der dumme Deutsche, der diese Abgründe einfach nicht sehen will.”

Die einseitige und parteiische Berichterstattung des transatlantischen, deutschen Mainstream über russische Innen- und Außenpolitik kennen die Leser der NachDenkSeiten bereits sehr gut, sie wurde mehrfach analysiert und wo geboten, auch bereits widerlegt. Sie ist aber, sofern sie sich journalistische Standards wie Objektivität oder Richtigkeit bewahrt, nicht nur erlaubt, sondern bei Russland wie auch bei den USA, NATO sicher auch vielfältig geboten.


Abb.: Creative Commons CC0

Interessanter im Zusammenhang mit der WM,

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