Das Chaos-Imperium

12-07-18 07:45:00,

Die Herrschaftsetagen der führenden Staaten des sogenannten freien Westens, in Sonderheit der USA, haben sich längst von der Demokratie verabschiedet. Ihre Herrschaft basiert auf der Produktion von Angst. Sie zetteln im Tagesrhythmus eine Eskalation nach der anderen an: Mit ihren Geheimdiensten inszenieren sie unter anderem Attentate auf Agenten und Giftgas-Fakes. Ihr hoch-aggressives Handeln auf dem internationalen Parkett, ihre unter den fadenscheinigsten Vorwänden permanent betriebenen Vorbereitungen eines Angriffskrieges richten sich gegen Frieden und Völkerverständigung:

„Politische Einschüchterung, Handelskriege und Sanktionen haben Hochkonjunktur. Figuren, die ihre Macht dazu missbrauchen, die Bevölkerung stillzuhalten, werden als ‚herausragende Persönlichkeiten‘ gefeiert. Und die Mainstream-Medien sorgen durch die ständige Wiederholung kurzer Schreckensbotschaften dafür, dass die aufgehetzte Bevölkerung jedem neu ernannten Feind ‚Tod und Verderben‘ wünscht.“ […] Vorherrschaft ist die treibende Kraft der Baumeister des US-Imperiums.

Dieses Imperium ruht aber zunehmend auf bröckelnden wirtschaftlichen Fundamenten. Ein Imperium, das errichtet wurde, um die Welt auf lange Dauer zu dominieren, droht nach einer ganzen Reihe militärischer Niederlagen im Ausland vorzeitig unterzugehen und muss sogar schon die eigene Bevölkerung durch Propaganda einschüchtern und in Angst versetzen, um seine Macht erhalten zu können.

Dieses Imperium kann nur überleben, wenn es auch die eigene Bevölkerung durch die Erzeugung von Angst in Schach hält. (1)

Zur Erinnerung sei hier die Präambel der Vereinten Nationen zitiert:

„Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen, Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können, den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern, und für diese Zwecke Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben, unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren, Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, daß Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern – haben beschlossen, in unserem Bemühen um die Erreichung dieser Ziele zusammenzuwirken.“

In Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen heißt es:

„Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“

Es erübrigt sich,

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