Kriegstreiber an der Medienfront

Kriegstreiber an der Medienfront

18-07-18 06:31:00,

Da waren sie wieder, die selbsternannten Fürsprecher von „Demokratie und Menschenrechten“, von „Freiheit und Globalisierung“: Jene Standartenführer des „liberalen“ Kriegs-Establishments, der Geheimdienst-Communities, der Geheimbünde des Tiefen Staates und Enthusiasten von Sanktionen. Die Monstranzträger der gottgewollten „westlichen Werteordnung“ brüllten bereits am Tag des Treffens ihre Empörung, ihren Aufschrei in die Welt. Diese beiden „Unpersonen“ hatten es gewagt, den 3. Weltkrieg um einige Jahre aufzuschieben. Wie schrecklich und abgrundtief zu verurteilen!

Wie gern hätte es das transatlantische außenpolitische Establishment gesehen, wenn die Eskalation zwischen den USA und Russland auf eine höhere Stufe gehoben worden wäre, zum Beispiel in Syrien, in der Ukraine, Georgien, in Berg-Karabach, in den baltischen Staaten oder Polen. Letztere lechzen geradezu nach mehr NATO-Präsenz an ihren Grenzen, weil der Russenangriff bekanntlich stündlich bevorsteht. Das dies alles inszenierte NATO-Schmierenstücke sind, bedarf hier nicht der Erwähnung.

Allein Spannungen und weitere Eskalationen zwischen den Großmächten sichern den transatlantischen verbrecherischen Hasardeuren in Regierungen, Think Tanks, Instituten und Militär die Scheinlegitimation. Nur so können sie den Völkern weitere Militärkosten in Höhe von 2 oder nach Bedarf auch 4 Prozent des BIP abpressen, um den faschistischen Kriegsstaat aus den USA auch nach Europa zu „exportieren“.

Diese kranken Hirne kennen nur Hass und Konflikteskalation, ganze Wirtschaftszweige – nicht nur die Rüstungswirtschaft – leben von Konflikten und Kriegen. Das geht bis hinein in die milliardenschwere und Pentagonunterstützte Spieleindustrie. Um deren Wachstum zu sichern, muss ohne Unterlass Öl ins Feuer gegossen werden.

An Fakten orientieren sich diese Hassschreiber schon lange nicht mehr. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Militär- und Rüstungskosten allein der USA diejenigen Russlands um mindestens das 12-fache übersteigen. Die Militärkosten der NATO betragen circa 54 Prozent der Weltmilitärausgaben, die Russlands unter 5, die Chinas etwa 13 Prozent. Der Rest fällt nahezu ausnahmslos auf NATO-affine Staaten.

Es gibt also nicht die geringste Legitimation, die Militärkosten in die Höhe zu treiben. Die NATO hätte allen Grund auf das Niveau Russlands abzurüsten. Das wäre jedoch das Ende des Kriegsbündnisses. Wie katastrophal!

Doch die medialen Hassfratzen der Kriegscommunity des westlichen Establishments geben sich mit dem status quo nicht zufrieden, sie wollen mehr. Und mehr geht nur über die maximale Verteufelung Russlands, bei Bedarf Chinas. Trump hat den transatlantischen Banditen-Netzwerken, die bis tief in die europäischen Regierungen reichen, und ihren medialen „Bullshittern“ einen Dämpfer verpasst.

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