Der Grundwert der westlichen „Werte“gemeinschaft: Egoismus. Ein neuer Beleg: Fachkräfte-Einwanderungsgesetz – www.NachDenkSeiten.de

17-08-18 04:25:00,

17. August 2018 um 15:45 Uhr | Verantwortlich:

Der Grundwert der westlichen „Werte“gemeinschaft: Egoismus. Ein neuer Beleg: Fachkräfte-Einwanderungsgesetz

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Albrecht Müller

Jetzt hat Innenminister Seehofer in Abstimmung mit wichtigen Ressorts ein Gesetz vorgelegt, das den Zuzug von Fachkräften erleichtern soll. Und keiner widerspricht, keiner fragt, welche Werteorientierung hinter der Absicht steht, den ärmeren Völkern ihre gut ausgebildeten Menschen abzuziehen – nach dem den USA nachempfundenen Motto „Germany First“. Kein wichtiges Medium widerspricht. Kein Sozialdemokrat in der Regierung. Kein Grüner. Wenn Ihnen anderes begegnet, dann lassen Sie uns das bitte wissen. Albrecht Müller.

Wir haben nichts Entscheidendes und Wirkungsvolles getan, um zum Beispiel Griechenland, Spanien, die südosteuropäischen Staaten und Italien vor hoher Jugendarbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit insgesamt zu bewahren. Wir, der Westen unter Beteiligung von Deutschland, führen Kriege im Nahen Osten und in Afrika und zerstören die Lebensgrundlagen vieler Völker. Wir zetteln wie in Syrien Bürgerkriege an, um Regime Changes nach unserem Gusto zu erreichen. Und dann bedienen wir uns bei den gut ausgebildeten Menschen dieser Völker, insbesondere auch bei der Jugend. Das ist infam, das ist unfassbar und ein Beleg dafür, dass diese unsere Gemeinschaft jedenfalls keine Werte hat.

Nachtrag: Wenn Ihnen diese Haltung der NachDenkSeiten zu kritisch oder zu rigoros erscheint, dann tut uns das leid. Aber ich kenne Familien in den betroffenen Ländern und kann einschätzen, was der Abzug ihrer erwachsenen Jugend für sie bedeutet.

Hier noch drei Beispiele dafür, wie wichtige deutschen Medien den Vorgang behandeln:

Anhang – drei Medienprodukte. Beispielhaft:

  • Süddeutsche Zeitung:

    16. August 2018, 19:58 Uhr

    Reform des EinwanderungsrechtsJetzt müssen die Unternehmen ran

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung:
    BUNDESINNENMINISTER: Seehofer legt Eckpunkte für Einwanderungsgesetz vor

    Seehofer präsentiert den Rahmen eines Einwanderungsgesetzes. Doch schon kommt Kritik aus der SPD und aus den eigenen Reihen.

    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat nach einem Bericht des „Handelsblatts“ Eckpunkte für ein Einwanderungsgesetz vorgelegt. Damit will die Bundesregierung, wie im Koalitionsvertrag beschlossen, qualifizierten ausländischen Fachkräften den Zuzug nach Deutschland erleichtern. Eine endgültige Einigung in der großen Koalition steht aber noch aus.

    Kriterien für die Einwanderung sollen dem Bericht zufolge die Qualifikation,

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