Gastbeitrag: Das Bankensterben im kleinen und gemeinen | www.konjunktion.info

25-08-18 07:21:00,

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Geldautomat - Bildquelle: Pixabay / MissEJB; CC0 Creative CommonsGeldautomat - Bildquelle: Pixabay / MissEJB; CC0 Creative Commons

Geldautomat – Bildquelle: Pixabay / MissEJB; CC0 Creative Commons

Im Großen und Ganzen macht mir das Bankensterben nichts aus.
Niemand aus meinem Umfeld arbeitet in einer Bank. Und die meisten Bankgeschäfte lassen sich inzwischen online erledigen. Der Niedergang der Branche reduziert sich so auf auf zwei Zahlen, deren emotionaler Widerhall für mich bisher gleich Null war:

1995 existierten noch 68.000 Filialen.
Bis 2016 überlebte weniger als die Hälfte von ihnen.

Wie aber sieht das im kleinen und gemeinen aus?!

Vor etwa 4 Jahren wechselte ich die Hausbank. Es gab eine Filiale der neuen Bank direkt am Flughafen Frankfurt. Das schien sinnvoll. Wer hat schon seine Bankfiliale direkt am Arbeitsplatz?
Nicht sehr viele. Und zu denen gehörte auch ich ein Jahr später nicht mehr. Die Filiale schloss. Tatsächlich existierte auch kein kostenfreier Geldautomat mehr direkt am Flughafen.

Bankensterben – Backwerk boomt

Als ich also vor einem Jahr Bargeld ziehen musste, blieb mir als Geizhals nichts anderes übrig. Ich musste nach Offenbach fahren. Dort ging ich an einem Backwerk vorbei. Vor 6 Jahren hatte sich noch eine Filiale der neuen Hausbank in dem Gebäude befunden. Bis sie sich da halt nicht mehr hatte halten können. Ich kaufte ein paar leckere Quarkbällchen und ging weiter. An der Kaiserstraße befand sich schließlich die neue Filiale, und dort konnte ich auch mein Geld ziehen.

Vor einer Woche war es wieder soweit. Ich brauchte Bargeld. Erneut ging ich zur Kaiserstraße. Doch diesmal hatte man die Glasfassade mit Pappe abgedeckt. Ich fand ein aufgeklebtes Blatt Papier.

Wir sind umgezogen. Die neue Filiale befindet sich im Marktplatz 14.

Na, schön. Wenn es denn der Optimierung dient. Schöner, neuer, besser. Ich ging also zum Marktplatz zurück.

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