Tagesdosis 31.8.2018 – Va Banque-Spieler in Washington erhöhen Einsatz in Syrien | KenFM.de

31-08-18 01:33:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Die Warnungen, dass etwas Großes in Syrien bevorsteht, sind unüberhörbar. Denn in der nordöstlichen Provinz Idlib steht der letzte Showdown zwischen den vielen Ablegern der al-Kaida-Halsabschneider und der syrischen Armee (SAA) unterstützt von russischen Luft- und jüngst in Position gebrachten Seestreitkräften unmittelbar bevor. Das Weiße Haus hat bereits Russland gewarnt, es sei besorgt um die Sicherheit der Zivilisten in der Provinz. Das Pentagon und die anderen am Krieg in Syrien beteiligten US-Ministerien und „Dienste“ bereiten derweil die Bühne vor, um die Joker-Karte „Assad vergiftet sein eigenes Volk“ erneut zu spielen.

Spätestens nachdem Trumps Nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus, John Bolton, bei den islamistischen Halsabschneidern einen weiteren, gefakten Chemiewaffenangriff bestellt hat, sind die Absichten Washingtons und seiner ideellen Brüder und Schwestern in Paris und London klar. Bolton hatte anlässlich seines Besuch im Apartheit-Staat Israel letzten Mittwoch Syrien vor einem US-Großangriff auf Regierungsziele gewarnt: „Damit es keine Verwirrung gibt, wenn das syrische Regime chemische Waffen einsetzt, werden wir sehr energisch darauf reagieren, und sie sollten daher wirklich lange darüber nachdenken“, so Bolten, der damit nichts anderes getan hat, als bei den Halsabschneidern, die in Idlib ihre letzte Bastion verteidigen, einen Vorwand für einen US-amerikanischen Angriff zu bestellen.

Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass erneut mit Hilfe der selbst bei einigen deutschen „Linken“ hochgeschätzten „Weißen Helme“ wieder ein vorgetäuschter C-Waffen Angriff vorbereitet wird. Die US-Kriegstreiber scheinen fest mit dem bestellten Angriff zu rechnen, haben sie doch bereits im Mittelmeer und im Persischen Golf Kriegsschiffe und Langstreckenbomber zusammengezogen, die mit ihren Cruise Missiles und anderen zielgenauen Abstandswaffen eine ernste Bedrohung für die syrisch Regierung und ihre Armee darstellen.

Zu den US-Angriffsvorbereitungen gibt es auch schon die passende mediale Begleitmusik. CNN z.B. hat seine Berichterstattung über die „letzte Rebellen-Festung“ in Idlib während der vergangen Woche hochgefahren und eine mit Hijab verkleidete Journalistin mit Erlaubnis der „Rebellen“ nach Idlib geschickt, wo sie als eingebettete Reporterin von den Kämpfen der Halsabschneider und dem Leben der dort verbliebenen Zivilisten berichten soll, die der „Schlächter Assad“ angeblich mit Sarin oder anderen Giftstoffen demnächst auslöschen will.

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