Gangster-Politik und Luder-Journaille

01-09-18 08:57:00,

Um einen kleinen Eindruck und Geschmack davon zu bekommen, wer McCain wirklich war, muss sich der interessierte Zeitgenosse wie zu Zeiten des zweiten Weltkrieges heute bei „Feindsendern“ (1) schlau machen, weil die einheimischen in der Regel den Dienst verweigern.

Im „Feindsender“ rt liest sich das unter anderem so:

„John McCain hat Blut an seinen Händen. Er ist besessen von den ewigen Kriegen, den Konflikten auf dem Balkan, in Irak, Afghanistan, Libyen, der Ukraine, Syrien und anderswo, weil er vom Finanzmob und der neokonservativen Mafia dafür bezahlt wird. Das ‘Lebenswerk’, das offiziell nicht existierende Vorstrafenregister […] legen beredtes Zeugnis dafür ab, dass dieser Maverick für unendlich viel Leid auf diesem Planeten gesorgt hat. Diesen Menschen zu würdigen, spricht seinen unzähligen Opfern Hohn. Und diejenigen, die McCain würdigen, sind Täter wie er.“ (2)

Abby Martin bezeichnet McCain als „rassistischen Drecksack und Kriegsverbrecher“ (3). McCain selbst gibt zu, vietnamesische Frauen und Kinder bombardiert zu haben. (4)

Wenn das kein Qualitätskriterium für Nachrufe ist!

Höflinge der Breiten-Journaillen sowie des Regimefunks (5) sind mit dem Machtapparat — wie allgemein bekannt — weitgehend zu einem homogenen russophoben und kriegsgeilen Komplott verschmolzen: Eine geradezu klassische Verschwörung!

Die transatlantisch- und globalorientierte Berliner Kriegs-Kaste sollte die bisherigen gesetzlichen Feiertage ganz einfach abschaffen. Gemäß ihrer marktradikalen Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie imperialistischen Außenpolitik sollte sie Kraft ihres unverdienten Amtes neue gesetzliche Feiertage einrichten: für Putschisten, Regime-Change-Enthusiasten, Kriegsideologen, Kriegsverbrecher und Völkermörder.

Als Identifikationshelden empfehle ich dem Berliner CIA-Establishment US-amerikanische, südamerikanische und eurasische Vorbilder. Doch auch so mancher deutsche Politiker eignet sich für diese Heldenliste. Deren Großtaten dürfen nicht in Vergessenheit geraten, denn ohne Kulturpflege durch Feiertage keine Identifikation!

Zur Identitätsstiftung bieten sich hervorragende Persönlichkeiten aus einer reichen Liste der Nachkriegsgeschichte an. Hier eine kleine Auswahl zunächst aus dem südamerikanischen Raum:

Der argentinische Diktator General Jorge Rafael Videla und der chilenische Diktator General Augusto José Ramón Pinochet Ugarte.

Aus den USA habe ich weitere Spitzenkandidaten ausgewählt: Henry Kissinger, George Soros, George W. Bush, das Ehepaar Bill und Hillary Clinton, Donald Rumsfeld, Richard Perle, John R. Boulton, Paul Wolfowitz, Dick Cheney und Allan Dulles.

Aus dem Nahen und Fernen Osten dürfen nicht fehlen: Schah Mohammad Reza Pahlavi,

Haji Mohamed Suharto, Ferdinand Edralin Marcos und Park Chung-hee.

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