Tagesdosis 4.9.2018 – 9/11 bleibt der Lackmustest | KenFM.de

04-09-18 12:29:00,

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Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Hach, diese “Verschwörungstheoretiker” schon wieder, die von JFK über 9/11 bis Skripal einfach nicht glauben wollen, was die Behörden akribisch ermittelt und die Regierungen verlautbart haben, die dauernd von einem sinistren “deep state” faseln, der im Untergrund die Strippen zieht, und die in einschlägigen Publikationen und Foren das Gift, ihre kruden Theorien, immer weiter verbreiten. Mit Erfolg, selbst wenn schon in der Überschrift ihrer Beiträge meist völlig klar wird, dass es sich um irre Behauptungen und nicht um belegte Fakten handeln kann. So titelt etwa das Verschwörungsorgan “Newsweek” in dieser Woche: “CIA and Saudi Arabia Conspired To Keep 9/11 Details Secret” – als ob es einer riesigen Organisation wie der “Central Intelligence Agency” und einem ganzen Staat tatsächlich möglich wäre, über Jahrzehnte irgendwelche Geheimnisse zu bewahren. Zumal doch jeder weiß, dass bei einem solchen Großverbrechen mit vielen Beteiligten schon längst jemand ausgepackt hätte. Zwar macht sich “Newsweek” die Aussage der Überschrift nicht zu eigen und fügt hinzu, dass es sich um ein neues Buch handelt, lässt aber die Verschwörungstheoretiker zu Wort kommen. In diesem Fall zwei hochrangige Anti-Terror-Beamte des FBI:

Für Hunderte von Familien und eine wachsende Zahl von ehemaligen FBI-Agenten ist die Trauer einer weiteren 9/11-Zeremonie mit kaum gedämpfter Wut geschnürt: Es bleibt eine Verschwörung des Schweigens unter hohen ehemaligen US und saudischen Beamten über die Angriffe.

Ali Soufan, einer der führenden FBI-Agenten zur Terrorismusbekämpfung, den die CIA über die Bewegungen der zukünftigen Al-Qaida-Entführer im Dunkeln hielt, sagt “Es ist schrecklich. Wir wissen immer noch nicht, was passiert ist”

Für Soufan und viele andere ehemalige nationale Sicherheitsbeamte stellen die unbeantworteten Fragen zu den Ereignissen, die zum 11. September 2001 geführt haben, diejenigen in den Schatten, die sich auf die Ermordung von John F. Kennedy beziehen, weil “9/11 die ganze Welt verändert hat”.
Es führte nicht nur zu den Invasionen in Afghanistan und im Irak, der Zerschlagung des Nahen Ostens und dem weltweiten Wachstum der islamischen Militanz, sondern auch dazu, dass sich die USA immer mehr zu einem virtuellen Heimatschutz-Polizeistaat entwickelten.

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