Manipulation der Massen: Bewegen wir uns auf eine offene, gesellschaftliche Konfrontation zu? | www.konjunktion.info

08-09-18 08:11:00,

Der berühmte Spruch “Wasser predigen und Wein saufen.” wird gerne im Kontext von Aufforderungen durch Prominente, Politiker oder Unternehmer herangezogen, die dem einfachen Menschen Sparsamkeit, Rücksicht und Toleranz “angedeihen” lassen wollen, während sie selbst diametral handeln.

Dieses “Wasser predigen und Wein saufen.” passt natürlich auch bestens zur aktuellen politischen Lage in Deutschland.

Während Politik und Hochleistungspresse allerorten Toleranz, Miteinander und Rücksicht einfordern, wenn es um das Thema der Migranten geht, wird eine ganze Region, ein ganzer Bundesstaat an den Pranger gestellt. Sachsen erlebt gerade eine Pauschalisierung sondergleichen, die es so noch nie gegeben haben dürfte.

Sachsen und im Besonderen Chemnitz ist in den Augen unserer Politdarsteller und Redaktionsstubenauffüller zu einem Hort von Nazis, Rechten und Gewalttätern verkommen, die sich “zusammenrotten” (im Übrigens ein SED-/DDR-Sprech) und “Jagd auf Menschen” machen. Natürlich haben beide kein Problem damit 4,1 Millionen Menschen in einen Topf zu werfen, eine Pauschalisierung vorzunehmen, die schon sehr nahe am Tatbestand des Artikels § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuches “heran schrammt”.

Artikel 130 Absatz 1 StGB - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.dejure.orgArtikel 130 Absatz 1 StGB - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.dejure.org

Artikel 130 Absatz 1 StGB – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.dejure.org

Die bereits von PEGIDA bekannten Feindbilder wurden auch im Falle Chemnitz geschickt “aktiviert”, auch wenn immer mehr Informationen ans Tageslicht kommen (vom sächsischen Ministerpräsidenten bis zum sächsischen Justizministerium und der sächsischen Polizei), dass es eben zu keinen solchen Übergriffen gekommen ist. Selbst der Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sagte in einem Bild-Interview, dass “dem Verfassungsschutz keine belastbaren Informationen darüber vorliegen, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben”. Zudem fügte er hinzu, dass “keine Belege dafür vorliegen, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist” und dass “nach seiner vorsichtigen Bewertung gute Grunde dafür sprechen, dass es sich un eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken”. Wahrlich ganz starker Tobak.

Auch die neueste Entwicklung, die die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld in ihrem Artikel Die ominösen Hitlergrüße vom 6. September aufzeigt, wirft weitere Fragen auf:

Vera Lengsfeld - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.vera-lengsfeld.deVera Lengsfeld - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.vera-lengsfeld.de

Vera Lengsfeld – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.vera-lengsfeld.de

Schon Gustav LeBon schrieb in seinem Klassiker Psychologie der Massen davon,

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