Syrien oder Iran: “Bekommt” Trump seinen “eigenen” Krieg? | www.konjunktion.info

10-09-18 10:20:00,

Gallup Umfrage - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt news.gallup.comGallup Umfrage - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt news.gallup.com

Gallup Umfrage – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt news.gallup.com

“Bekommt” Trump seinen Krieg?

Bislang hat sich Donald Trump noch damit zurück gehalten seinen “eigenen” Krieg vom Zaun zu brechen. Aber die aktuellen Geschehnisse (Entwicklung rund um den Iran und vor allem eine mögliche False Flag-Operation aka ein inszenierter Giftgasanschlag in Syrien) lassen schlimmes befürchten. Insbesondere da eine Konfrontation mit diesen beiden Ländern, zwangsläufig Russland und auch China auf den Plan rufen wird.

Als Georg H. W. Bush (der ältere Bush) seinen ersten Krieg mit dem Iran begann, verwandelten sich die USA innerhalb von wenigen Stunden dank der Brutkastenlüge in ein Land, dass sich hinter dem Sternenbanner und “unseren Truppen” vereinte. Ähnlich beim zweiten, illegalen Krieg gegen den Irak unter Georg W. Bush (dem jüngeren) 2003, der uns medial bestens aufbereitet direkt in die Wohnzimmer geliefert wurde. Sogenannte embedded journalists zeigten einen “sauberen, gerechten Krieg” und jeder der sich gegen diesen Wahnsinn stellte, wurde sofort von den üblichen Kriegstreibern nicht nur in den USA scharf angegangen. Rede- und Meinungsfreiheit wurden plötzlich ad acta gelegt. Die Unterstützung der Truppen wurde zumindest in den USA zu einer Art Verpflichtung deklariert.

Heute wissen wir, dass Bush und Konsorten die Welt schlicht angelogen haben; es gab nie irgendwelche Massenvernichtungswaffen im Irak – frei erfunden und eine platte Lüge, die auch in unserer Hochleistungspresse bis heute nicht thematisiert wird. Bis heute wurden die Kriegstreiber um Bush und Blair nicht zur Verantwortung gezogen. Keine Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bis heute glauben viele Menschen, dass der Krieg gegen den Irak im Zusammenhang mit den inszenierten Anschlägen von 11. September steht und daher gerechtfertigt gewesen ist. Die damalige Kriegspropaganda hat bis heute ihre Spuren in den Köpfen der Menschen hinterlassen.

Sollte sich der aktuelle Bewohner des Weißen Hauses ebenfalls zu seinem, “eigenen” Krieg entscheiden, werden wir erneut die ganze Armada der Kriegspropaganda, die ganzen Lügen und Verdrehungen erleben, die uns bereits 2003 aufgetischt wurden. Wieder wird man in den USA die Forderungen nach Unterstützung der Truppen ausrufen. Wieder wird man bei jeder Gelegenheit die Stars & Stripes sehen. Und wieder wird man jedwede Kritik gegen einen solchen Krieg als Kritik an der US-Regierung ansehen und demjenigen Anti-Amerikanismus vorwerfen,

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