Sahra Wagenknecht: „Aufstehen“ für soziale Gerechtigkeit – gegen ein zweites Chemnitz

14-09-18 09:20:00,

Die Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Deutschen Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat in einem ausführlichen Interview zu Motiven für die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ und wiederkehrenden Vorwürfen gegen ihre Person Stellung genommen. Sie warnt vor einem zweiten Chemnitz, sollte die Bundesregierung den derzeitigen Kurs beibehalten.

Das Online-Portal „Yahoo! Nachrichten Deutschland“ räumte Sahra Wagenknecht viel Platz ein, um die Werbetrommel für die Sammelbewegung „Aufstehen“ rühren zu können. Aber ganz so einfach wollte man es ihr dabei wohl doch nicht machen, hat es den Anschein. Immer wieder erkennt man in dem zweiteiligen Interview die inzwischen mit allen Wassern gewaschene Profi-Politikerin. Unangenehmen Fragen versucht sie auszuweichen, indem sie beispielsweise einfach das Thema wechselt – in der Hoffnung, der Interviewpartner wird nicht auf die Beantwortung seiner Frage beharren. Doch den Gefallen tut ihr der Fragende in diesem Fall nicht immer.

Umgekehrt offenbaren manche Fragen des Autoren von „Yahoo! Nachrichten“ auch eine gewisse Voreingenommenheit gegenüber der Person Sahra Wagenknecht. Dutzendfach werden stereotype Vorwürfe wiederholt, zu denen sich Wagenknecht bereits erklärt hat. Die Ereignisse von Chemnitz und die AfD machen gut die Hälfte des Interviews aus. Auch eine gewisse Grundskepsis gegenüber den Intentionen der Sammlungsbewegung ist erkennbar.

Ähnliche Sputnik-Artikel: Gegen Ohnmacht und Parteienversagen: „Aufstehen“ soll Demokratie retten

 » Lees verder