Wagenknecht: Merkel ist für Chemnitz verantwortlich!

18-09-18 10:17:00,

Bild: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Paukenschlag in der Bundesrepublik Deutschland. Nach der AfD schießt sich nun auch Sarah Wagenknecht, Kopf hinter der Sammlungsbewegung „Aufstehen“, auf die Sicherheitspolitik von Merkel ein. Angela Merkel und die aktuelle Bundesregierung tragen die Schuld an der zunehmenden Spaltung der bundesdeutschen Gesellschaft.

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Von Alexander Markovics

Sorgen der Menschen ernst nehmen und lösen, nicht ignorieren

Angesprochen auf die Ereignisse in Chemnitz, machte Wagenknecht darauf aufmerksam, dass man die Sorgen der Menschen ernst nehmen müsse. Entgegen der medialen Hysterie, es habe sich dabei um „Naziproteste“ gehandelt, stellte sie klar, dass es sich um normale Bürger handelt. Die Menschen gehen wegen der nicht mehr vorhandenen Sicherheit im Inneren auf die Straße, nicht weil sie „rechts sind“.

Menschen fühlen sich von Demokratie betrogen und haben allen Grund dazu

Die Menschen würden nicht deswegen auf Protestveranstaltungen gehen, weil sie gewaltbereite Extremisten wären. Vielmehr handelt es sich bei den 400.000 Menschen im Osten der BRD, die heute AfD wählen, um ehemalige Wähler von SPD und Linke. Auch die Zahl der Nichtwähler ist stark angestiegen. Die Menschen sind von der Demokratie enttäuscht und das zu recht. Wagenknecht will diesen Protest auch von der Linken kanalisieren und in sozialen Protest umleiten.

Auswanderung der Mittelschicht löst nicht Probleme Afrikas

Weiters sprach sich Wagenknecht gegen eine grenzenlose Zuwanderung aus und für die Verteidigung des Asylrechts. Eine Auswanderung der Mittelschichten nach Europa würde nur zu einer weiteren Verelendung Afrikas führen. Gleichzeitig werden Einwanderer in Europa zunehmend in der Leiharbeit verwendet und dadurch zum Drücken der Löhne missbraucht.

Gegen Spaltung der Gesellschaft durch offene Grenzen

Letztendlich würde die Politik der Offenen Grenzen nur zu einer Spaltung der Gesellschaft führen. Wenn sich Morde wie in Chemnitz häufen, hätten die Rechten natürlich leichtes Spiel, so Wagenknecht. Schon nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht von Köln betonte sie, dass werGastrecht missbrauche, dieses auch verwirkt habe.

Gleichzeitig spricht sie sich auch gegen eine pauschalisierende Kritik an allen Flüchtlingen aus. Ihre Sammlungsbewegung Aufstehen, die nun schon 140.000 Mitglieder zählt hat die Chance, die bundesdeutsche Parteienlandschaft gemeinsam mit der AfD zu normalisieren.

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