Hambach und die Kommission: Der Kampf um die Kohle

19-09-18 10:18:00,

Bild: “Hambi Bleibt!” – hambacherforst.org. Waldbesetzung: “Das höchste Baumhaus im Wald ist 25 m hoch.”

  1. Hambach und die Kommission: Der Kampf um die Kohle

  2. Kein Kompromiss in der Kohlekommission

  3. Solarstrom lohnt sich wieder


  4. Auf einer Seite lesen

Die Energie- und Klimawochenschau: Von Jahrtausendereignissen, extremen volkswirtschaftlichen Schäden, einem absurden Polizeispektakel, einem blockierten Kraftwerk und einem Kompromiss, der keiner ist

Die tropischen Wirbelstürme in Ostasien und Nordamerika, “Mangkhut” und “Florence”, haben sich inzwischen aufgelöst, doch die Aufräumarbeiten haben gerade erst begonnen. Wenn überhaupt. Im US-Bundesstaat North Carolina wird man noch länger warten müssen, bis das Wasser abfließt.

Dort haben die Flutwellen in den Flüssen meist erst am Dienstag ihren Höhepunkt erreicht. Bis zu 1.000 Millimeter Niederschlag hatte es seit Donnerstag gegeben, berichtete am Montag die Nachrichtenagentur Reuters, als der Regen noch anhielt. Erst in der Nacht zum Dienstag ebbte er langsam ab.

1.000 Millimeter, das sind 1.000 Liter pro Quadratmeter oder eine Wassersäule von einem Meter Höhe. Zum Vergleich: In Berlin Tempelhof fallen im Durchschnitt im ganzen Jahr bloß 595 Millimeter Niederschlag, und auch im etwas feuchteren München sind es am Flughafen im Mittel nur 835 Millimeter. Nachlesen lassen sich diese Daten unter anderem hier im Wetterkontor.de.

Derartige Niederschläge lassen Bäche und Flüsse über die Ufer treten, und entsprechend sind in North Carolina ganze Städte von der Außenwelt abgeschnitten und müssen eventuell demnächst aus der Luft versorgt werden. Zeitweise war für über eine Millionen Haushalte die Stromversorgung zusammengebrochen. Hunderttausende werden Wochen warten müssen, bevor sie wieder ans öffentliche Netz angeschlossen sind.

US Today schreibt, dass es bis zu zwei Wochen dauern könne, bis die Wassermassen aus den Bergen und vom überschwemmten Land abgeflossen sind. Betroffen seien auch Teile Virginias, und in den Apalachen müsse mit abrutschenden Hängen gerechnet werden. Die Zahl der Todesopfer liege inzwischen bei 32.

Der Meteorologe Bob Henson beschreibt den Niederschlag über weiten Teilen North Carolinas und der angrenzenden Region South Carolinas auf der Platform Weather Underground als ein Ereignis,

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