Blaupause: Immer mehr Schweden lassen sich mikrochippen | www.konjunktion.info

23-10-18 10:03:00,

Der Mensch hat es gerne gemütlich. Einfach. Strukturiert. Mit wenig Schweiß und Arbeit verbunden. Wohl niemand kann sich dem entziehen, lieber gemütlich in der Sonne zu liegen, das Leben zu genießen, statt Hektik, Stress zu haben und im Berufsalltag zu versinken.

Mikrochip - Bildquelle: www.shtfplan.comMikrochip - Bildquelle: www.shtfplan.com

Mikrochip – Bildquelle: www.shtfplan.com

Daher verwundert es nicht, dass Menschen bereit sind, sich aus Bequemlichkeit chippen zu lassen. So lassen sich immer mehr Schweden einen Mikrochip in den Handrücken einpflanzen, um “den Tag einfacher zu gestalten”, “die Dinge zu beschleunigen”. Mittels des Chips soll eine ganze Fülle an Dingen des täglichen Lebens vereinfacht werden: das Betreten der eigenen vier Wände, das Stempeln am Arbeitsplatz, der Zutritt im Fitnessstudio oder das Bezahlen an der Kasse. Der Mikrochip interagiert mit den digitalen Lesern und kann zudem dazu benutzt werden, medizinische Notfalldaten (Kontakte, Krankheiten, usw.) zu speichern; er dient als Einlasskarte für Musik- und der Ereignisse und man kann mit ihm einfach den nächsten Zug in Schweden betreten.

Nur wenige Forscher warnen vor den möglichen, negativen Folgen dieser Entwicklung, wenn sich immer mehr Menschen mikrochippen lassen. Ben Libberton, ein britischer Forscher, der in Südschweden lebt, ist unter diesen wenigen. Er startete jetzt eine Kampagne, um das schwedische Parlament und seine Abgeordneten für dieses Thema zu sensibilisieren:

Was jetzt passiert, ist relativ ungefährlich. Aber wenn es überall verwendet wird, wenn Sie jedes Mal etwas tun möchten, und anstatt eine Karte zu verwenden, setzen Sie Ihren Chip ein, können Sie sehr, sehr einfach die [persönlichen] Informationen verbreiten.

(What is happening now is relatively safe. But if it’s used everywhere, if every time you want to do something and instead of using a card you use your chip, it could be very, very easy to let go of [personal] information.)

Der ausgebildete Mikrobiologe Libberton, der derzeit in der Kommunikationsforschung arbeitet, sieht seine Hauptsorge darin, wie der Chip benutzt werden kann, um die ganz persönlichen Körperfunktions- und Gesundheitsdaten zu verteilen.

Da er in Ihrem Körper implantiert wird, wenn mehr gesundheitsbezogene Informationen verwendet und in den Chip integriert und übertragen werden, könnte dies eine zusätzliche Schicht an Privatsphäre schaffen, die wir wirklich betrachten und pflegen müssen, bevor es weiter verbreitet wird.

(Because it’s implanted in your body,

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