migration-und-medien

04-11-18 09:05:00,

Worum geht es bei der Migration nach Europa, und warum wird sie von den etablierten Medien zumeist begrüßt, ihre Ursachen hingegen kaum kritisch hinterfragt?

Es geht um Geostrategie: Die USA planten durch trans­atlantische und trans­pazifische Frei­han­dels­zonen das aufstrebende China in Schach zu halten, und Migration ermöglicht, der national­staatlichen Fragmentierung und demo­gra­phi­schen Schrumpfung der europäischen Märkte zu begegnen – tatsächlich war der UNO-Mi­gra­tions­beauftragte zuvor WTO-General­di­rek­tor und EU-Wett­bewerbs­kommissar.

Medial wird diese Transformation durch ein humanitäres Narrativ flankiert, während Politiker, die sich am gemeinen Volk statt an der globalen Strategie orientieren, als Populisten gelten – allen voran der unverhofft gewählte, migrations- und freihandels­kritische US-Präsi­dent, der China protektionistisch begegnen will und damit die liberale Weltordnung gefährdet.

Die etablierten Medien wandelten sich mithin keineswegs von »rechts« nach »links«, sondern blieben transatlantisch. Früher gegen Sozial­progressive, heute gegen National­konservative: Po­li­tische Gegner und Gehilfen tauschten die Rollen, doch das geopolitische Ziel blieb das­sel­be – und die medialen Techniken ebenso.

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