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03-12-18 05:00:00,

Efgani Dönmez Manfred Werner – Tsui [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons; Sarah Wagenknecht Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0]; UN-Fahne Wilfried Huss / Anonymous [Public domain], via Wikimedia Commons; Bildkomposition von Info-DIREKT

Am 21. November 2018 sprach der fraktionslose Abgeordnete Efgani Dönmez einen wesentlichen Aspekt der Migration an, der bisher kaum zu hören war. Der UN-Migrationspakt schade, so Dönmez, nicht nur den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in den Herkunftsländern sondern auch in den Zielländern.

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Von Herbert Fritz

Abwanderung afrikanischer Akademiker verstärkt Abhängigkeit vom Westen

Nutznießer dieses Übereinkommens seien die Kapitalbesitzer und die Unternehmen in den Industrieländern;
„In der Bevölkerung in den südlichen Staaten des afrikanischen Kontinents gibt es nur 4 Prozent Akademiker, und von diesen 4 Prozent verlassen mehr als 60 Prozent ihre Herkunftsländer. Was heißt denn das für diese Länder?– Sie werden nie aus der Abhängigkeit, aus der Armut und aus der Unterentwicklung herauskommen, insbesondere auch nicht angesichts der Transferleistungen, die diese Migranten dann in ihre Herkunftsländer tätigen.

Überweisungen aus dem Ausland verringern Anreiz in Afrika arbeiten zu gehen

Welchen Anreiz hat denn jemand, wenn er im Monat 50 bis 100 Euro von seinem Familienmitglied in sein Herkunftsland überwiesen bekommt, dass er daheim überhaupt noch arbeiten geht – sofern er eine Arbeit findet? Dort beträgt der Verdienst nämlich maximal zwischen 50 und 150 Euro im Monat, und wenn so jemand 150, 200 Euro im Monat überwiesen bekommt, welchen Anreiz hat er– falls er überhaupt einen Arbeitsplatz hat –, arbeiten zu gehen?

UN-Migrationspakt vergrößert Kluft zwischen Arm und Reich, verstärkt Abhängigkeit Afrikas vom Westen!

Dieser Migrationspakt ist schon alleine deshalb abzulehnen, weil es die Kluft zwischen Arm und Reich noch vergrößert, weil er die Abhängigkeit zwischen den westlichen, den weiter entwickelten Ländern und den ärmeren Ländern noch weiter vergrößert.“ Tatsächlich formulierte Efgani Dönmez noch sehr nobel, handelt es sich doch bei der Anwerbung von Fachkräften außerhalb der EU, das heißt aus armen, unterentwickelten Gebieten ,um eine der übelsten Formen kolonialistischer Ausbeutung. Damit werden diese Staaten weiter im Zustand der Almosenempfänger gehalten. Wirksame Hilfe würde das genaue Gegenteil erfordern.

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