gedankenlosigkeit-uberall-beispiel-einkaufsverhalten-shoppen-im-netz

07-12-18 04:50:00,

Die Entscheider und auch wir Konsumenten plappern nach und imitieren: Digitalisierung ist ganz neu und überall angebracht, auch in den Schulen; Populisten, überall Populisten; und weil es so schick ist und angeblich so einfach, kaufen wir übers Internet ein. Die politisch Verantwortlichen machen alles mit und plappern alles nach – nicht das Fitzelchen planenden Nachdenkens und Vordenkens. Offensichtlich kein einziger Gedanke zu den Folgen des massiv veränderten Einkaufsverhaltens für die Paketzusteller und unsere Innenstädte. Albrecht Müller.

  1. Vorweg:

    Beim Digitalpakt streiten sie darüber, ob der Bund die Tabletts in den Schulen finanzieren darf. Ob die Ausstattung mit Tabletts und Umstellung in den Klassen mit 10- bis 14-jährigen sinnvoll und problemlos ist, wird nicht besprochen und nicht bedacht, obwohl es darüber eine rege Diskussion unter Hirnforschern gibt. Siehe dazu beispielsweise das Pleisweiler Gespräch vom 21. Oktober 2018. Oder die Debattenbeiträge von Spitzer. Zum Pleisweiler Gespräch siehe hier: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft?“ und hier.

    „Populist“ – dieses Wort ist inzwischen zu einem wahllos eingesetzten Etikett geworden. Es wird jedem und jeder Person und Vereinigung angeheftet, die zu kritisieren man für nötig hält. Das Etikett anzuheften vereinfacht das Verfahren. Argumente und Belege sind dann meist gar nicht mehr nötig. Absolut gedankenlos.

    „Privatvorsorge löst das Rentenproblem“ – eigentlich hatten wir gedacht, diese durch die Fakten widerlegte Behauptung in den letzten fünf Jahren losgeworden zu sein; die Riester-Rente hat sich als Flop erwiesen; die Privatversicherer sind in ökonomische Schwierigkeiten geraten. Denkste. Alle drei Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz haben vor kurzem vor- und nachgeplappert, jetzt sei mehr Privatvorsorge angesagt. Diese Aussage folgt bei diesen Personen aus einer Mischung von Gedankenlosigkeit und Einbindung in Finanzinteressen. Bei Merz wussten wir das, bei Spahn auch, bei Kramp-Karrenbauer hatten manche gedacht, sie sei anders gestrickt. Das ist aber nicht so. Schon an diesem Beispiel kann man zeigen, dass die heutige Vorsitzenden-Wahl nahezu uninteressant ist. Die bisherige Generalsekretärin hat – in der letzten Anne Will Sendung besonders sichtbar – zu erkennen gegeben, dass sie auch beim Thema Frieden in Europa wie eine bornierte Atlantikerin tickt. Und bei den Renten wie die Vertreterin der Finanzwirtschaft. Nicht grundsätzlich anders als BlackRock-Merz.

  2. Shopping übers Netz oder auch wieder mehr in unseren Innenstädten?

    In diesen folgenden Zeilen kann ich hoffentlich sichtbar machen,

 » Lees verder