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08-12-18 09:41:00,

Während sieben Staaten sich bereits geweigert haben, den angeblich in ihrem Interesse geschriebenen globalen Migration-Pakt zu unterzeichnen, kommt Thierry Meyssan auf die Geschichte dieses Dokuments und die Philosophie seiner Autoren zurück: die von Karl Popper und der Grenzenlosigkeit.

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Eine der Migranten-Karawanen, die von der NGO, Pueblo sin Fronteras, von George Soros angeworben und organisiert wurde.

Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen werden aufgefordert, den Globalen Pakt für sichere, geordnete und regelmäßige Migrationen anlässlich der Marrakesch-Konferenz des 70. Jahrestags der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu genehmigen.

Das Ziel dieses Paktes, laut der Sonderbeauftragten des Generalsekretärs Louise Arbour, soll die Umsiedlung von Arbeitern aus armen Ländern in reiche Länder erleichtern. „Die demografischen Daten legen nahe, dass wenn sie ihr derzeitiges wirtschaftliches Niveau erhalten, oder auch ihre Wirtschaft entwickeln wollen, werden [die reichen Länder] ausländische, gut ausgebildete Arbeitnehmer aufnehmen müssen, um den Arbeitsmarkt-Anforderungen zu entsprechen“, sagte sie. Laut dem Pressedienst der Vereinten Nationen, geht es darum, „die Migrationen derart zu regulieren, damit sie für alle funktionieren.“

Deutschland war der erste Staat, der diese Politik umsetzte. Es nahm im Jahr 2015 über eine Million Migranten auf, darunter auch einige aus Syrien [1]. Zwei Jahre später ist es jedoch nicht in der Lage, sie zu integrieren. Der Widerstand der einfachen Leute gegen diese massive Einwanderung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel veranlasst, das Ende ihrer Karriere bekannt zu geben.

Der Ansatz des Generalsekretariats der Vereinten Nationen wird derzeit von sieben (7) „reichen“ Staaten abgelehnt: Österreich, Kroatien, Ungarn, Litauen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und von der Schweiz. Andere Staaten könnten ihn auch ablehnen, nämlich Belgien, Bulgarien und Italien.

Laut dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz, dessen Land die Europäische Union bei den Verhandlungen in New York vertrat, der aber den Text zurückweist, bestehe seine Philosophie in der Aufhebung der Unterschiede zwischen verschiedenen Arten von Migranten (legalen und illegalen; wirtschaftlichen, humanitären und politischen). Daher werde der Pakt für die sozialen Rechte unmittelbare Folgen haben, sowohl auf dem Territorium des Gast-Staates, als auch anlässlich der Rückführung an die Grenze.

Der Text stammt aus der Anlage 2 der New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten, die unter der Leitung von Peter Sutherland [2] vorbereitet wurde. Diese hohe Persönlichkeit hatte bei einer Anhörung im britischen Oberhaus am 21.

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