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13-12-18 11:53:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Bereits Anfang des Jahres habe ich Artikel verfasst, in denen ich vor den Strafzöllen warnte, die Donald Trump aufgelegt hatte, dass diese in einen offenen Handelskrieg mit China (und eventuell weiteren Staaten) enden würden, und dass insbesondere der Zeitpunkt dieses Handelskrieges sehr seltsam anmutet.

Warum aber seltsam? Fast jede neue “Steigerungsebene” in diesem Handelskrieg erfolgte just zur gleichen Zeit, in der auch die Federal Reserve entweder Aussagen traf, die Zinssätze erhöhen oder ihre Bilanz weiter reduzieren zu wollen, oder genau dies tat. Anstatt die Tatsache zu erkennen, dass eine extreme Volatilität an den Märkten zurück gekehrt war, fokussierten sich die Mainstreamanalysten auf den Handelskrieg als DEN Auslöser hinter den sich beschleunigenden Einbrüchen, während die wahre Ursache, das “Steckerziehen der Lebenserhaltungsmaßnahmen für die Märkte” durch die Zentralbanken unerwähnt blieb.

Oder auf wenige Worte herunter gebrochen: Trumps Handelskrieg ist die perfekte Ablenkung von der Krise, die die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) und ihre Bankerkabale jetzt bewusst und gezielt ausgelöst haben.

Die von mir in den ersten Monaten des Jahres gemachten Aussagen und Annahmen wurden von vielen abgelehnt und verneint. Einige verargumentierten, dass der Handelskrieg zu Ende sei, bevor er überhaupt richtig begonnen habe und dass China sofort vor Angst, den US-Konsumentenmarkt zu verlieren, kapitulieren würde. Andere wiederum meinten, dass der Handelskrieg “von den Chinesen bereits vor Jahren” begonnen wurde und dass Trump nur “zurückschlagen” würde.

Offensichtlich ist der Handelskrieg aber nicht so schnell ad acta gelegt wie viele glaubten. Wie ich vorhergesagt habe, wachsen die Spannungen sogar weiter an. Und die Erwähnung, dass ein Handelskrieg zu diesem Zeitpunkt notwendig ist, um die US-Wirtschaft zu beschützen, ignoriert bestimmte Realitäten und Fakten. Beispielsweise war das Handelsdefizit nie der viel zitierte “Diebstahl” der Chinesen an den USA. Vielmehr muss man dieses Defizit als TAUSCHGESCHÄFT zwischen China, der US-Regierung und den US-Unternehmen betrachten. Im Tausch dafür, dass Peking und all die anderen Handelspartner der USA den US-Dollar als Weltreservewährung (und natürlich Petrodollar) nutzen und US-Staatspapiere aufkaufen, haben die US-Eliten ein Arrangement vermittelt, dass sich dann zu einem “Defizitvorteil” für China und andere Länder entwickelt hat. Bei all dem haben natürlich die USA mit ihrem US-Dollar davon profitiert,

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