Gegen die Resignation im Kampf gegen Stuttgart 21 – eine Rede von Winfried Wolf und eine Skulptur von Peter Lenk.

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10-01-19 09:53:00,

Winfried Wolf hat am vergangenen Montag wieder mal auf Stuttgarts Montagsdemonstration gesprochen. Wir geben diese Rede unten wieder, weil sie eine gute Zusammenfassung der Vorgänge in den zehn Jahren des Widerstands bringt. Außerdem tritt Winfried Wolf mit treffenden Argumenten gegen die Resignation an. Diese läuft nach dem Motto: Ja, wir sehen ein, das ist ein verkorkstes Projekt. Aber jetzt ist ja schon so viel investiert. Widerstand lohnt sich nicht mehr. Das halte ich wie Winfried Wolf für falsch. Widerstand lohnt sich auch wegen der Folgen des Projekts für Ihr Portmonee und für den Schienenverkehr insgesamt. Deshalb werden wir auf den NachDenkSeiten immer wieder auf das Wahnsinnsprojekt von Stuttgart zu sprechen kommen und außerdem die Aktion des Künstlers Peter Lenk unterstützen. Albrecht Müller.

Peter Lenk arbeitet an einer Skulptur zu Stuttgart 21.
Wir unterstützen diese Aktion und werden in den nächsten Monaten gelegentlich darauf zurückkommen und bitten um Ihre Unterstützung. Informationen dazu einschließlich der fälligen Sammelaktion siehe hier.

Die NachDenkSeiten hatten auf die Arbeiten des Künstlers Peter Lenk am 24. Dezember 2018 schon einmal hingewiesen: Peter Lenk „Skulpturen“ und ein Tipp für die Tage zwischen den Jahren. Winfried Wolf, Anette Sorg und ich haben ihn am vergangenen Freitag/Samstag besucht.


Peter Lenk, Winfried Wolf und Albrecht Müller

Wir sind beeindruckt von der sozial-kritischen Kompetenz des Künstlers und von seiner Fantasie und Energie, das „Narrenschiff“ zu beschreiben und zu analysieren, auf dem wir alle zwangsweise mitgeschleppt werden.


Das Narrenschiff von Peter Lenk am Hafen in Bodmann am Bodensee

Davon bei nächster Gelegenheit mehr.

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann von den Grünen hält übrigens einen Ausstieg aus dem Großprojekt Stuttgart 21 für nicht realistisch. Siehe hier:

„S 21 bleibt grandiose Fehlentscheidung“
Im zweiten Teil des Kontext-Interviews erklärt Landesverkehrsminister Winfried Hermann, warum er einen Ausstieg aus Stuttgart 21 für nicht realistisch hält, wie er die Bahn-Klage zur Mehrkostenübernahme beurteilt – und wie er mit der Kritik von Projekt-Gegnern umgeht.

Und hier die Rede von Winfried Wolf:

Rede Winfried Wolf // Demonstration in Stuttgart, Montag, dem 7. Januar 2019 // Eine Bilanz zum Stand des Projekts auf Basis der 2018er Entwicklung

Die sieben Stationen des Stuttgart21-Kreuzwegs im Jahr 2018

[Anrede]

Lassen wir doch auf der ersten Montagsdemonstration im neuen Jahr 2019 – gleichzeitig im Jahr zehn,

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