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04-02-19 09:30:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Die Gespräche zwischen China und den USA bzgl. der Handelsproblematik (Strafzölle, Handelskrieg) und das, was dabei herum kommt, sind leicht vorhersehbar. Nach zahlreichen Treffen, in denen außer Spesen (lautes Tamtam ohne konkrete Ergebnisse) Nichts gewesen ist, spricht Donald Trump auch nach den jüngsten Gesprächen von “Optimismus” und dass man die Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen will.

Einmal mehr wurde aus den Rufen “Dieses Mal wird es eine Einigung gegen!”, nur eine erneute Gesprächsrunde. In der Zwischenzeit setzt Peking den Abverkauf seiner US-Staatsanleihen fort – den sechsten Monat in Folge und aktuell ist kein Zeichen erkennbar, dass sich dies ändern könnte. Parallel dazu steigt das Handelsdefizit der USA gegenüber China weiter an – trotz Sanktionen und Strafzöllen

Die Realitätsprüfung zeigt, dass der Handelskrieg das von mir so oft aufgeführte Ablenkungsmanöver aka Kabuki-Theater ist. Trump hat keinerlei Interesse daran, eine Einigung zu erzielen – und auch China hat keines. Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) scheinen ein Ereignis vorzubereiten, dass im Frühjahr “starten” wird: einmal wird die Haushaltsdebatte in den USA wieder aufkommen und der Handelskrieg wird an Schärfe und Intensität zunehmen, falls im März keine Einigung erzielt wird.

Präsident Donald Trump hat am Donnerstag Chinas Engagement zum Kauf weiterer amerikanischer Sojabohnen angesprochen. Aber die zähen Probleme, die die beiden größten Volkswirtschaften der Welt voneinander trennen, blieben jedoch nach zwei Tagen Gesprächen zwischen amerikanischen und chinesischen Verhandlungsführern ungeklärt.

Trump sagte, dass er ein Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping erwartet, um zu versuchen, eine endgültige Lösung für die sechsmonatige Handelspause zu finden.

“Wenn wir zu einer Einigung kommen, muss noch viel getan werden”, sagte der US-Handelsvertreter Robert Lighthizer gegenüber den Reportern, zusammenfassend sprach er nach zwei Tagen und einen Abend von “sehr intensiven, detaillierten und spezifischen Diskussionen”.

“Meines Erachtens haben wir Fortschritte gemacht”, sagte er und lehnte es ab, bestimmte Bereiche zu skizzieren, in denen er der Meinung war, dass die beiden Seiten Fortschritte gemacht hätten. Lighthizer bekräftigte, dass die Fristen für den 2. März gültig seien, und sagte, es sei Trumps Sache zu entscheiden, wie er vorgehen sollte, wenn ein umfassendes Handelsabkommen mit China unerreichbar bleibt.

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