bucher-sind-die-besseren-blumen

14-02-19 10:17:00,

Beim Valentinstag soll es ja angeblich um die „große Liebe“ gehen. Das lassen uns kitschige Massenkampagnen keine Sekunde lang vergessen. Oh ja, es ist tatsächlich die große Liebe — die große Liebe der Konzerne zu unserem hart verdienten Geld, das sie uns kleinen Bürgerinnen und Bürgern jedes Jahr am 14. Februar aus der Tasche zu ziehen versuchen, indem sie uns glaubhaft vermitteln, wir seien schlechte Menschen, wenn wir unsere Liebsten nicht mit einem wertvollen Geschenk bedächten.

Aus diesem Grund liebt der Rubikon heute mit voller Kraft zurück und schenkt seinen geliebten Leserinnen und Lesern eine Auszeit von diesem manipulativen Medienterror — eben mit grandiosen Büchern von unseren großartigen Beiratsmitgliedern.

Wir, die mittlerweile immer größer werdende kritische Masse, widmen den Valentinstag um. Wir haben längst erkannt, dass Feiertage — egal ob Ostern, Weihnachten oder eben auch dieser Valentinstag — nahezu ausschließlich dazu benutzt werden, die Kassen klingeln zu lassen. Hierbei statuiert der Valentinstag ein Exempel in Sachen Diskriminierung und sozialer Erwünschtheit.

Wer sich nicht als Teil einer der hochgepriesenen Zweierbeziehungen zählen kann, wird ausgegrenzt und bemitleidet. Auch er soll sich zum Trost am besten schnell etwas Schönes kaufen, weil kaufen immer glücklich macht, zumindest den Verkäufer. Demjenigen, der sich innerhalb der Zweierbeziehung dem Valentinstag entziehen will, werden latent Schuldgefühle gegenüber seinem Partner aufgezwungen. Hierbei spielen leider, wie so oft, unsere kapitalliebenden Qualitätsmedien eine tragende Rolle.

Dem wirken wir vom Rubikon nun entgegen und nehmen den Valentinstag zum Anlass, tiefer in die „liebevolle“ Kommunikation mit Ihnen zu treten.

Wir wollen mehr über Sie erfahren! Lassen Sie uns wissen, welche Rolle der Rubikon in Ihrem Leben spielt — warum Sie ihn lesen und lieben gelernt haben. Schreiben Sie uns bis zum 24. Februar eine Nachricht an oeffentlichkeitsarbeit@rubikon.news mit Ihrem persönlichen Beziehungsbericht zu uns. Im Gegenzug bedanken wir uns bei Ihnen mit einem der großartigen Printwerke, garantiert mit viel Liebe geschrieben, für einen weiteren Perspektivwechsel im weltweiten Propaganda-Dschungel.

Wir freuen uns auf Ihre „Liebesbriefe“ und wünschen Ihnen eine angenehme (Medien-) Auszeit mit Ihrem neuen Buch!

Sollten mehr Briefe eingehen, als Bücher vorhanden sind, entscheidet das Los.

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Hannes Hofbauer: Kritik der Migration. Wer profitiert und wer verliert, Promedia 2018.

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Gerald Hüther, Sven Ole Müller,

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