In nur drei Jahren: Diese Verluste erleidet Venezuela durch US-Sanktionen

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18-02-19 08:55:00,

Wirtschaft

21:33 18.02.2019(aktualisiert 21:39 18.02.2019) Zum Kurzlink

Venezuelas Vize-Präsident Ricardo Menéndez hat die Verluste des Landes infolge der Wirtschafts- und Finanzsanktionen der USA in den vergangenen drei Jahren eingeschätzt. Das teilte die Agentur AVN am Montag mit.

Demnach handelt es sich um knapp 38 Milliarden US-Dollar (zirka 33,6 Milliarden Euro). 23 Milliarden US-Dollar davon entfielen auf die Verluste für das Bruttoinlandprodukt (BIP). Weitere 15 Milliarden US-Dollar Verluste brachte Menéndez mit den Tätigkeiten von Gitgo, dem Tochterunternehmen des staatlichen venezolanischen Erdölkonzerns PdVSA in den USA, in Zusammenhang.

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AP Photo / Jacquelyn Martin

Mit Rücksicht auf einen Öl-Streik im Jahr 2002 schätzte der Vize-Präsident die Verluste auf insgesamt 58 Milliarden US-Dollar. Es geht hierbei um den Streik der Ölindustrie von Dezember 2002 bis Februar 2003 gegen die Regierung des damaligen Präsidenten Hugo Chavez.

Die Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) ist die größte Erdölgesellschaft Lateinamerikas und Venezuelas größter Exporteur.

Am 23. Januar 2019 hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela (Asamblea Nacional), Juan Guaidó, während Protesten zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt.

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REUTERS / Carlos Garcia Rawlins

Die USA sowie mehrere Länder Lateinamerikas und weltweit auch andere, darunter das EU-Parlament, hatten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef anerkannt. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den USA inszenierten Putsch-Versuch sprach.

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