Die beste PR für einen Boykott Israels | KenFM.de

die-beste-pr-fur-einen-boykott-israels-kenfm.de

22-02-19 06:26:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Artikel der israelischen Psychoanalystin Iris Hefets in hebräisch zur BDS-Diskussion in Deutschland.

Von Jochen Mitschka.

Während in Deutschland die Bewegung BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen für Palästina) durch Politiker und Medien als „antisemitisch“ verleumdet wird, öffentliche Räume für Veranstaltungen verweigert und sogar rechtliche Schritte geprüft werden, können die Zeichen an der Wand in Irland besichtigt werden. Dublin wurde zur ersten europäischen Hauptstadt, welche die BDS-Bewegung unterstützt und alle Verträge mit Hewlett Packard wegen deren „Komplizenschaft mit Israels Apartheid“, insbesondere der „unmenschlichen Blockade und Belagerung von Gaza“ kündigte .

Iris Hefets, eine israelische Psychoanalytikerin, welche die letzten 15 Jahre in Berlin lebte, hatte nun einen interessanten Artikel, allerdings in Hebräisch und anscheinend nicht explizit für das deutsche Publikum verfasst. Dabei enthält der Artikel, der von The Turban Times ins Englische übersetzt wurde , interessante Einblicke in die Gedanken, welche derzeit Israels Menschen umtreiben, soweit sie nicht der rechtsextremen Propaganda erlagen. Hier nun einige Auszüge.

Vor 10 Jahren, als gerade angekommener Migrant, der nur gebrochen Deutsch sprach, beantwortete ich in einer Radiowettshow eine einfache Frage über Südafrika und gewann einen Preis: Zwei Eintrittskarten für den Film „Goodbye Bafana“. Ich besuchte den Film mit einem ehemaligen Taayush-Aktivisten, der sich auch entschlossen hatte, das destruktive zionistische Projekt abzulehnen, und sich entschlossen hatte, es in der Dämmerung der zweiten Intifada zu verlassen. So kamen wir auf den Roten Teppich des Kinokomplexes des Sony Centers in Berlin zu Popcorn und Champagner. Nach der Aufführung des Films, der die Zeit der Gefangenschaft von Nelson Mandela auf Robben Island und seine Freundschaft mit einem weißen Wärter, James Gregory, darstellt, entspann sich eine Unterhaltung mit seiner Tochter, die aus Südafrika eingeflogen war. Vor dem Kino fanden wir Tische, gedeckt mit bestem Essen und südafrikanischem Wein. Wir begannen uns zwischen die zahlreichen afrikanischen und europäischen Botschafter zu begeben, die eingeladen worden waren, ohne ein Rätsel im Radio lösen zu müssen. Wir fanden heraus, dass das Ereignis von der südafrikanischen Botschaft organisiert worden war, mit dem Ziel, das Image des Landes als Apartheidstaat zu verändern,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: