Venezuela: Wird das Land zum “neuen Syrien”? | www.konjunktion.info

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22-02-19 08:13:00,

Venezuela - Bildquelle: Pixabay / syafrani_jambe; Pixabay LicenseVenezuela - Bildquelle: Pixabay / syafrani_jambe; Pixabay License

Venezuela – Bildquelle: Pixabay / syafrani_jambe; Pixabay License

Die Eliten besitzen schon immer eine Vorliebe für Regime Changes. Offenbar nutzt diese Strategie dabei, unwillige Staaten, die sich gegen eine Zukunft einer vollständig zentralisierten globalen wirtschaftlichen und politischen Ordnung stellen, auszusondern. Wir haben auch erlebt, dass das Mittel des Regime Change angewandt wird, wenn ein ehemals dem Westen zugeneigter Staatslenker seine politische Ausrichtung ändert und sich weigert dem vorgegeben Skript weiterhin zu folgen. Die meisten dieser Politdarsteller haben sich bereits in der Zeit der Anlehnung an die Vorgaben des Westens als Diktatoren geriert und waren keine sehr empathischen Zeitgenossen, was dazu führte, dass deren Sturz nicht gerade mit Beileidsbekundungen der westlichen Bevölkerungen einher ging, wenn diese gestützt oder gar ermordet wurden. Aber bei all dem gilt es immer die weiter greifenden Implikationen eines solchen Ereignisses zu beleuchten.

Ich glaube, dass sich die Gründe für Regime Changes und die Destabilisierung bestimmter Länder im Laufe der letzten Jahre weiterentwickelt haben. Zuvor ging es darum, jedes Land unter die Knute der Neuen Weltordnung zu zwingen. Heute scheint das Ziel zu sein, globale Streitpunkte zu erzeugen. Sozusagen der Versuch der Internationalisten/Globalisten/Eliten(IGE) den Großteil der Welt in variierende Formen von Konflikten zu stürzen. Dazu benutzen sie bestimmte Regionen als Nexuspunkte für diese Konflikte.

Syrien war und ist immer noch einer dieser Nexuspunkte. Die Transmutation Syriens begann als eine “Erweiterung des Arabischen Frühlings”. Vom Westen finanzierte und organisierte Putsche in Tunesien, Libyen und Ägypten inspirierten zahlreiche Extremisten und führten dazu, dass sich ein riesiger Strom von schwarzen, militärischen Rüstungsgütern über diese Länder ergoss. Insbesondere die CIA unter Barack Obama nutzte dieses Chaos aus, um in Jordanien “Trainingscamps für moderate Rebellen” aufzubauen. Die selben “Rebellen”, die die Basis für den Daesh schufen und den Bürgerkrieg in Syrien lostraten.

Während Milliarden an US-Dollar zur Bewaffnung und Versorgung der syrischen “Rebellen” flossen – viele davon mit engen Beziehungen zum Daesh -, wurde dieses Programm im Jahre 2017 durch die Trump-Administration “offiziell beendet”, obwohl die geheime US-Unterstützung für diese Gruppen fortgesetzt wurde und auch die israelischen Übergriffe im souveränen Luftraum Syriens zu keiner Reaktion seitens Washingtons führten.

Die Lage in Syrien hatte das Potenzial zahlreiche Staaten,

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