Im Rampenlicht: Die Kaufleute des Todes – Lockheed Martin Corp. und Co. | www.konjunktion.info

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07-03-19 10:28:00,

Soldaten - Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay LisenceSoldaten - Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay Lisence

Soldaten – Bildquelle: Pixabay / Defence-Imagery; Pixabay Lisence

Mit der Artikelserie “Im Rampenlicht” will ich in unregelmäßiger Abfolge die Frage beantworten, wer hinter dem von mir genutzten Begriff der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) konkret steckt. Heute widme ich mich in diesem Kontext dem militärisch-industriellen Komplex, der ein wichtiger Bestandteil der IGE ist und laut neuester Zahlen des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) allein sein ihm von den Regierungen “zugewiesenes Budget” im Jahr 2017 um 1,1% steigern konnte.

Military expenditure by country 2017

(Download PDF)

An der “Spitze der Nahrungskette” stehen die USA, die im Betrachtungszeitraum 609,76 Milliarden US-Dollar für ihr Militär ausgegeben haben. Diese unfassbare Zahl beinhaltet jedoch noch nicht die Ausgaben für die zahlreichen Geheimdienste oder die Atomstreitkräfte, die euphemistisch unter dem Energieministerium laufen.

Die Militärausgaben Washingtons haben seit dem Ende des 2. Weltkriegs in Form des “New Pentagon Capitalism” jährlich zugenommen. Dieses “Modell”, vom späteren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower eingeführt, stellt sicher, dass die Bemühungen der USA auf den Feldern Forschung, Technologie und industrieller Kapazitäten, “ein organischer Teil unserer [der der USA] Militärstruktur (organic parts of our military structure)” sind und zudem ein Großteil der im zivilen Wirtschaftsystem befindlichen Einrichungen (Industrieanlagern, Infrastruktur, usw.) einem zweifach nutzbaren Zweck (dual-use purpose) entspricht, sollte es zu einem Nationalen Notstand kommen. Das “Modell” dürfte Pate für den von Eisenhower selbst definierten Begriff des “militärisch-industriellen Komplexes” gestanden haben, den er in seiner Abschiedsrede im Jahre 1961 verwendete, und letztlich nichts anderes darstellt wie die Umschreibung einer militärisch-zivilen Wirtschaftsbasis auf der die Hegemonie der USA beruht.

Die zivile Industrie, Forschung und Wissenschaft wurden zusammen mit einem exorbitanten, stetig anwachsenden Militärbudget eingesetzt, um den nie endenden Konfliktzustand des Pentagons mit den Feinden des Kalten Krieges (heute Terrorismus und erneut Russland wie neu hinzugekommen China) zu sichern. Ein Zustand, der die unangefochtene Vorherrschaft der USA absicherte und als “Antriebsmotor” fungierte, in dem Washington zusätzliche Ausgaben generierte, falls “keynesianische Ausgaben” erforderlich waren, um gleichzeitig die US-Wirtschaft zu stützen.

Der Hauptnutznießer dieses Modells ist und war die US-Rüstungsindustrie.

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