Kommentar: Welche Interessen verfolgen die USA in Xinjiang?

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12-03-19 01:23:00,

Uiguren in Yarkant in der autonomen Region Xinjiang. Foto: travelingmipo. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Dass die USA gerne Muslime als Proxis zur Verfolgung eigener Interessen einsetzen, ist nach Afghanistan kein Geheimnis mehr

Es fällt auf, dass sich muslimische Gruppen immer wieder instrumentalisieren lassen, um Interessen der USA zu verfolgen oder zumindest zu unterstützen. Das war schon so beim Versuch, die Sowjets aus Afghanistan zu vertreiben, und hat sich später im Süden Thailands fortgesetzt, wo in den drei mehrheitlich muslimischen Südprovinzen der Aufruhr begann, nachdem die CIA dort eine Außenstelle errichtet hatte und noch heute vornehmlich Staatsangestellte sowie Lehrer und buddhistische Mönche bei Bombenanschlägen ums Leben kommen.

Auch im Falle der Rohingya in Myanmar handelt es sich um zugewanderte Muslime, die mit den einheimischen Buddhisten in Konflikt gerieten und offensichtlich aus Pakistan tatkräftige Unterstützung bekommen. Die Unruhe an der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesch behindert in jedem Falle die chinesischen Pläne in dieser Region einen Hafen zu bauen und diesen mittels eine Bahnlinie nach China anzubinden.

Hindernisse für die Neue Seidenstraße

Die Behinderung von Landverbindungen scheint zu den besonders beliebten Maßnahmen der amerikanischen Verbündeten zu zählen. So ist im Rahmen des Neue-Seidenstraße-Projekts die Verbindung zwischen den chinesischen Produktionsstätten und Westeuropa die Bahnverbindung durch Xinjiang von besonderer Bedeutung, weil sie deutlich kürzer als der alternative Weg über die Mongolei ist.

Als lautestes Instrument gegen die chinesische Zentralregierung taucht immer wieder der World Uyghur Congress auf, der sein Hauptquartier in Münchens Adolf-Kolping-Straße hat. Und wie nicht anders zu erwarten, unterstützt das National Endowment for Democracy zahlreiche Kampagnen in Xinjiang oder Ost-Turkestan, wie die Region in der westlichen Propaganda gerne genannt wird, um eine Verbindung zu den dort siedelnden Turkvölker zu schaffen und schon durch die Wortwahl anzuzeigen, dass diese Region aus westlicher Sicht nicht zu China gehört, sondern der Türkei näher steht.

In den vergangenen Jahren versuchten verschiedene Einwohnergruppen aus Xinjiang über Thailand in die Türkei auszuwandern, was letztlich nur Frauen und Kindern gelang. Die Männer wurden nach China zurückgeschickt.

Finden in China jedes Jahr Tausende lokaler Aufstände statt, die letztlich ein Ventil für die Bevölkerung darstellen, die mit der lokalen Verwaltung nicht einer Meinung ist,

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