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07-04-19 07:51:00,

! HINWEIS: Das Videomaterial enthält schockierende Bilder, die auf sensible Menschen verstörend wirken können !

In der aktuellen Ausgabe der Macht um Acht erläutert Uli Gellermann am Beispiel der Tagesschau die verzerrende Darstellung der Ereignisse um die Proteste der Gelbwesten in Frankreich.

Ja, die Gewalt, bei den samstäglichen Ereignissen quer durch unser Nachbarland, wird von beiden Seiten ausgeübt. Die Zeitung Die Welt meinte am 16.03.2019 ihre Leser so über die Proteste informieren zu müssen:

Zitat: Während der 18. Gelbwesten-Proteste in Paris kommt es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Ein Mannschaftswagen der Polizei wurde angegriffen, Demonstranten errichteten Barrikaden. Ein Wohnhaus geht in Flammen auf – das Feuer wurde vorsätzlich gelegt. Anarchie im Zentrum von Paris: Der Proteste der „Gelbwesten“-Bewegung sind am Samstag in massive Gewalt ausgeartet. Randalierer plünderten auf dem Prachtboulevard Champs-Elysées Geschäfte und setzten sie in Brand. Sie errichteten brennende Barrikaden und zündeten eine Bankfiliale an. (1)

Zum Ende des Artikels heißt es:

Zitat: Die Demonstranten werfen der Polizei übertriebene Gewaltanwendung vor. Anfang Februar beschloss die Nationalversammlung ein „Anti-Randalierer-Gesetz“, Anfang März stimmte auch der französische Senat zu. Durch die Novelle wurden Demonstrationsverbote deutlich erleichtert. Präfekten können ohne richterliche Grundlage Demonstrationsverbote gegen all jene aussprechen, „die eine besonders schwere Gefahr für die öffentliche Ordnung“ darstellen. Bei Zuwiderhandlung drohen den Demonstranten sechs Monate Haft und eine Geldstrafe von 7500 Euro (1).

Es stellt sich jedoch die Frage der Verhältnismäßigkeit, ob der martialischen Ausrüstung der Staatsgewalt, der unglaublichen Brutalität der Polizisten gegenüber den Bürgern. Der Radikalität der verdeckten Ermittler und Agents Provocateur.

Weit über 2000 Menschen erlitten zum Teil schwerwiegendste Verletzungen, die ihr weiteres Leben nachhaltig veränderten.

Am 27. Februar 2019 veröffentlichte die französische Seite Le Vent Se Leve ein Video, in dem am Ende explizit aufgefordert wird es zu teilen. Der Welt zu zeigen, was zumindest über deutsche Staatsmedien den Zuschauern größtenteils vorenthalten wird. Es sind Gespräche mit den Opfern, die einen fassungslos machen. Es sind Bilder die verstörend wirken (werden) für Menschen, die das Wort Gewalt nur in Verbindung mit Demonstranten bringen.

Unabhängig ihrer Biografie, wird Ulrike Meinhof hinsichtlich dieser Thematik wie folgt zitiert:

Ich halte die Straße keineswegs für ein ganz besonders geeignetes Mittel,

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