die-nagelprobe

16-04-19 07:30:00,

von Caitlin Johnstone

Heute ist der Tag, an dem sich das Spiel entscheidet.

Heute ist der Tag, an dem die freundliche Maske vom Gesicht des verkehrten totalitären Staates gerissen wurde, unter dessen Stiefel wir leben.

Man erzählte uns, verbreitet von Konzern-Trollen, es gehe um seine Katze, seinen Körpergeruch, seine Liebe für Trump oder Putin oder die Katalanen, Nazis, Vergewaltigung, Transistorradios und um seinen Hass gegenüber der Wahrheit, der Gerechtigkeit und dem American Way.

Tausend verschiedene Geschichten wurden darüber in die Welt gesetzt, worum es sich hier drehe, alle geschaffen, um den gewöhnlichen Zuschauer zu verwirren.

Am Ende ging es um das, was jeder scharfsichtige Rebell vom ersten Tag an sehen konnte. Der Grund dafür, warum ihm überhaupt Asyl gewährt worden war. Die mächtigen Leute, die er mit seinen Enthüllungen beschämt hatte, wollten ihn bestrafen. Er wird von den Mächtigen drangsaliert, deren Verbrechen er enthüllt hat. Und diese mächtigen Leute wollen an ihm ein Exempel statuieren, verbunden mit einer Botschaft an uns alle.

Ich habe gehört — und ich bin sicher, ihr habt es auch gehört —, dass dieser Coup teilweise so geplant war, dass er sich in den Zeitplan unserer Übergangsregierung angesichts unserer Parlamentswahlen hier in Australien am 18. Mai fügt. Sie nehmen an, sie könnten davon profitieren. Sie glauben, dass es bedeutet, nichts könne getan werden!

Nun, Freunde, das glaube ich nicht. Ich weiß, dass ich jeden Politiker aufhalten werde, den ich auf der Straße sehe, und ihn nach seiner Position zu Julian Assange fragen werde.

Ich weiß, dass ich dies zu einem Kernthema der Wahl machen werde, dem sie nicht länger kleinlaut ausweichen können, wie sie es bisher getan haben.

Ich weiß, dass dies das Wahlthema sein wird, von dem ich abhängig mache, wen ich wähle, und wen nicht.

Und ich weiß, dass viele meiner australischen Mitbürger meine Empörung teilen.

Australier sind ziemlich gelassen, doch nur bis zu einem bestimmten Punkt, und dieser Punkt ist nun erreicht.

Die australischen Politiker und die australischen Medien sind von heute an gewarnt — wir werden nicht stillschweigend ausharren und den berühmten australischen Spruch der Besiegten äußern — „Aww well, whatever you reckon‘s a fair thing…“ (auf Deutsch etwa: „Ach du, wie du meinst,

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