Songwriter und Bassist Paul McCartney: «Macht es mir nach!»

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23-04-19 12:03:00,

Paul McCartneys Rezept heisst «Weniger Fleisch essen» © claudius


Red. / 23. Apr 2019 –

Wer einen Tag weniger Fleisch isst als bisher, schont das Klima gleich stark, wie 1500 Kilometer weniger Autofahren.

In einem kleinen Taschenbuch mit dem Titel «Less Meat Less Heat» fordert Paul McCartney Männer und Frauen auf, weniger Fleisch zu essen. Mit plakativen Informationen versucht er, die Leute zu überzeugen:

  • «Einen Tag weniger Fleisch als vorher senkt Ihre persönlichen Emissionen so, als würden Sie auf 1’500 Kilometer mit dem Auto verzichten.»
  • «90 Prozent der angebauten Sojabohnen werden an Tiere verfüttert.»
  • «Es braucht 40 Kalorien aus fossilen Brennstoffen, um 1 Kalorie aus Tiermastfleisch zu gewinnen. Es braucht nur 2,2 Kalorien, um 1 Kalorie aus pflanzlichen Proteinen zu gewinnen.»
  • «Jedes Molekül Methan der Wiederkäuer steigert die Erderwärmung 21 mal stärker als ein Molekül CO2.»
  • «Kinder begreifen sehr gut, dass es ihr Planet ist. Sie werden ihn eines Tages erben. Wenn wir ihn zumüllen, müssen sie ihn sauber machen.»
  • «Einer der besten Wege zur Beseitigung der extremen Armut von 1,4 Milliarden Menschen ist meiner Ansicht nach die Verringerung des Fleischkonsums.»

Im Vorwort zum kleinen Agitationsbüchlein schreibt der frühere Beatles-Bassist: «Ich bin seit über 40 Jahren Vegetarier und ich habe meine Familie fleischfrei aufwachsen lassen. Ich freue mich, Ihnen sagen zu können, dass wir mit diesem Lebensstil absolut glücklich sind. Uns gefällt, dass wir Tieren helfen, die sonst geschlachtet würden. Aber nicht nur das: Wir pflegen auch einen Lebensstil, der für uns selbst gesünder ist.»

Auf McCartneys Webseite «Meatfreemondays» informiert er über die im Jahr 2009 gestartete Kampagne «Fleischfreier Montag.»

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Bund heizt mit Steuergeldern den Fleischabsatz an

Anstatt das mässigere Fleischessen zu fördern, zahlt der Bund jedes Jahr rund sechs Millionen seiner Steuereinnahmen an die Fleischlobby-Organisation Proviande, damit diese mit Werbung und Marketingaktionen den Absatz von Fleisch anheizen kann.

In bester Erinnerung ist die grosse Werbekampagne «Schweizer Fleisch – Alles andere ist Beilage».

Experten wie Agrarökologe Andreas Bosshard von «Vision Landwirtschaft» fordern statt Subventionen schon lange Kostenwahrheit,

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