Bargeldabschaffung: Von Inflation und Negativzinsen | www.konjunktion.info

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01-05-19 08:07:00,

US-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay LicenseUS-Dollar - Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

US-Dollar – Bildquelle: Pixabay / JESHOOTS-com; Pixabay License

Politik und Notenbanken lieben Inflation. Aber sie benötigen ein bestimmtes Narrativ, das es ihnen erlaubt den “Wert ihrer Fiat-Währungen”, die wir als Zahlungsmittel verwenden müssen, in den Köpfen der Menschen als wert- und nachhaltig zu platzieren. Der Trick dabei ist plötzliche Wertschwankungen zu verhindern und das doch flüchtige Vertrauen in eine Währung nicht zu zerstören, weil zu schnell zu viel Geld gedruckt wird.

Die Zentralbanker und ihre Hinterfrauen und -männer müssen zudem die Fluchtmöglichkeiten des gemeinen Bürgers einengen, damit dieser nicht aus diesem “Inflationssystem” aussteigen kann. Politik und Notenbanken sind dabei sehr innovativ und unkonventionell, wenn es darum geht sicherzustellen, dass die nachteiligen Auswirkungen einer sich ständig abwertenden Währung in erster Linie von den Bürgern getragen werden müssen.

Seit den Römern ist das Belügen der Menschen und die heimliche Wertminderung der Währungen zu einen Art Tradition für die Herrschenden und ihre Geldbeschaffer geworden. Schon Nero setzte 60 A.D. auf diese Taktik, in dem er die Silbermünzen mit immer weniger Silber herstellen ließ. Heute müssen sich die Notenbanken und die Politiker nicht mehr mit physischen Münzen herumschlagen – jede Währung kann und wird heute “elektronisch devaluiert”.

Die zentralistischen Finanzplaner versuchen dabei die Massen ruhig zu halten, in dem sie auf manipulierte Statistiken setzen, die zeigen sollen, dass das Geld weit weniger schnell an Wert verliert als es de facto aber tut. Sie setzen “hedonische Anpassungen”, “geometrische Gewichtung” und viele andere Tricks ein, um eine für die Politik angenehmere und günstigere Inflationsrate ausweisen zu können. Sie überzeugen die Anleger davon, dass die Stärke und Werthaltigkeit einer Währung ganz einfach durch den direkten Vergleich mit anderen Fiat-Währungen beurteilt werden könnte. Ganz nach dem Motto: der Einäugige ist der König unter den Blinden.

Das Ergebnis daraus ist die angebliche “Stärke” des US-Dollars und anderer westlicher Währungen (zumindest in früheren Zeiten, was den Euro anbelangt).

Aktuell wird uns durch die Finanzhochleistungspresse gesagt, dass der US-Dollar immer mehr Euros und Yen kaufen kann. Gleichzeitig liest man so gut wie nichts, dass man mit einem US-Dollar, einem Euro oder einem Yen immer weniger an echten Dingen – wie Lebensmitteln, Mieten, Güter, usw. – kaufen bzw.

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