Narr oder Held? – Die Jagd der Mächtigen nach Julian Assange, dem Mutigen, der sie entlarvte

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06-05-19 12:19:00,

Niemand sonst wie Julian Assange, der Gründer von WikiLeaks, hat durch die Veröffentlichung von geheimen Dokumenten mit beispiellosem Mut mehr zur Entlarvung der Machenschaften gnadenloser Herrschafts-Eliten beigetragen, die sowohl andere Länder mit Krieg überziehen, als auch die arbeitende Bevölkerung ausbeuten. Daher versuchten sie von Anfang an, seiner mit allen widerrechtlichen Mitteln habhaft zu werden. Die Macht-hörigen Mainstream-Medien tragen durch lückenhafte Berichterstattung, Verdrehungen und Verleumdungen das Ihre dazu bei. Nur die Öffentlichkeit wachsamer alternativer Medien und ihrer wachsender Leserschaft kann ihm noch Schutz gewähren.

Die meisten Menschen erfassen bei der oberflächlichen und manipulativen Berichterstattung nicht die welthistorische Bedeutung dessen, was sich mit der Verhaftung Julian Assanges und seiner zu erwartenden Auslieferung an die USA abspielt. Es geht um die Freiheit der Rede und der Publikation alles dessen, was – von wem auch immer – zum Schaden anderer Menschen geplant und deshalb geheim gehalten wird. Es geht um die freie Geltendmachung der Wahrheit. Julian Assange bezeichnete in einem frühen programmatischen Aufsatz von 2006 „jede autoritäre Governance (Lenkungsform) als ´Verschwörung`, die zum Schaden der Bevölkerung arbeiten würde. Die ´Verteidiger von Wahrheit, Liebe, und Selbstverwirklichung` hätten diese Verschwörungen zu bekämpfen.“ (Wikipedia) Dies ist seine Handlungs-Maxime.

Er ist ein Verteidiger der Wahrheit, der wir alle sein sollten. Er handelt nicht für sich, sondern für uns alle. Jeder, der die Wahrheit und die Freiheit liebt, sollte geistig an seiner Seite stehen. Wenn es den US-Herrschern gelingt, einen solchen Menschen, der Bürger eines anderen Landes ist, in ihre rachsüchtige Gewalt zu bringen, muss in Zukunft jeder Mensch auf der Welt, dessen Wort ihnen gefährlich wird, den langen Arm des Weltimperialisten fürchten. Mit seiner Inhaftierung ist auch unsere Freiheit, die Wahrheit zu sagen, inhaftiert.

George Galloway, ein ehemaliges Mitglied des britischen Unterhauses, schrieb:
„Ihr müsst ihn nicht mögen, … aber wenn ihr die Tatsache mögt, dass wir das Recht haben zu sprechen und die unbequemen Wahrheiten zu kennen, die diejenigen, die an der Macht sind, nicht wollen, dass wir sie kennen, dann solltet ihr persönlich hier vor Ort sein oder zumindest im Geiste. …. Wenn Julian Assange kriminalisiert und inhaftiert wird, weil er die Wahrheit darüber enthüllt hat, was die Machthaber treiben, was sie getrieben haben, dann könnt ihr euch genauso gut selber einliefern, könnt euch ebenso gut auch freiwillig für eine Gefängniszelle anmelden,

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