Späte Aufklärung

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08-05-19 08:19:00,

Schon lange gibt es Aussagen und Indizien, dass der Noch-Präsident der Ukraine und von Merkel unterstützte Befürworter einer NATO-Mitgliedschaft des Landes in das Massaker auf dem Maidan im Jahr 2014 verwickelt war. Er hatte außerdem unmittelbar von dem gewaltsamen Umsturz profitiert (1). Nun wird bekannt, dass der Generalstaatsanwalt der Ukraine Poroschenko vorgeladen hat, um ihn über die Ereignisse auf dem Maidan aussagen zu lassen. Mehrere Maidanaktivisten beschuldigen ihn, maßgeblich in die Schüsse verwickelt zu sein, welche 100 Menschen, Demonstranten und Polizisten, im Jahr 2014 töteten.

Ivan Katchanovski, ein ukrainischer Wissenschaftler, der in Kanada lehrt, und sich seit Jahren wissenschaftlich mit den Schüssen auf dem Maidan auseinandersetzt (2), berichtet im Kurznachrichtendienst Twitter darüber (3). Er schreibt, dass es ganz konkrete Vorwürfe gäbe, nach denen Poroschenko sich für die Freilassung von festgenommenen Heckenschützen eingesetzt hatte. Weiter heißt es in dem Bericht, der Kopf der Spezialabteilung des Generalstaatsanwaltes der Ukraine hätte enthüllt, dass Poroschenko sich weigerte, ein Protokoll seiner ersten Aussage aus dem Jahr 2016 zu unterschreiben, obwohl er sieben Male dazu aufgefordert worden war.

Die Maidan-Aktivisten, die ihn belasten, sind keine Unbekannten. Dazu gehört der ehemalige Leiter des Rechten Sektors von Kiew, der öffentlich erklärte, dass der Leiter des Rechten Sektors und Poroschenko dafür gesorgt hätten, dass gefangen genommene Heckenschützen nach dem Maidan-Massaker frei gelassen wurden (4). Die Aussage beschreibt, dass die Einheit Zahrava, deren Anführer er war, den Befehl erhalten hatte, die evakuierten Heckenschützen vor den Demonstranten zu schützen (5).

Der Kopf der Organisation „Patrioten der Ukraine“ in Kiew erklärte auf Facebook, dass Heckenschützen durch Demonstranten festgesetzt worden wären — insbesondere einen Fall erwähnend, der einen von der Svoboda gebuchten Raum im Hotel Ukraine betrifft — und dass diese von Poroschenko evakuiert worden wären (6).

Ein weiterer Aktivist erklärte unabhängig davon, dass er gemeinsam mit anderen Demonstranten Poroschenko entgegengetreten wäre und versucht hätte, ihn aufzuhalten, als dieser die Heckenschützen evakuierte, die im Hotel Ukraine und an anderen Stellen gefangen genommen worden waren (7). In einem Video wird außerdem ein Zusammenstoß zwischen Demonstranten und den Maidan-Anführern dokumentiert, zu denen Jarosch, Parubij, Pashynsky und Poroschenko gehörten. Das war am 21. Februar 2014 circa zwei Uhr morgens, als diese ungefähr ein Dutzend Männer evakuierten. Katchanovski erklärt, dass alle vor der Verhaftung bewahrten Männer, darunter einige Soldaten und Offiziere, zivile Kleidung getragen hätten,

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