Todenhöfers Show – was soll‘s?: Mit seinen leidenschaftlichen Vorträgen gegen den Krieg spricht er ein junges Publikum an. Ein Bericht.

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08-05-19 12:57:00,

Der Hamburger Journalist Lothar W. Brenne-Wegener hat uns einen Bericht über einen Vortragsabend von Vater und Sohn Todenhöfer in Hamburg geschickt. Der Bericht ist spannend. In vielerlei Hinsicht. Deshalb machen wir ihn den NDS-Leserinnen und Lesern zugänglich. Albrecht Müller.

Zur Einführung zitiere ich aus der Mail des Kollegen aus Hamburg an mich:

In Ihrem Telefoninterview mit Jürgen Todenhöfer – “Ein Gespräch mit Jürgen Todenhöfer über die „Große Heuchelei“ des Westens” – lese ich auf den NachDenkSeiten:

Ein Beispiel für seine schnörkellose Darstellung der Fakten: ‚Immer wenn man tötete, sagte man: Das tun wir dir zuliebe, das ist eine humanitäre Aktion.

Wenn wir von „humanitären Kriegen“ sprechen, wäre die korrekte Übersetzung: Humanes Totschlagen von Kindern.‘

Mich erinnert dies an die Logik der Sprecher des US-Militärs während des Vietnamkriegs, wenn sie auf ihren Pressekonferenzen, den Five o’clock follies, auf der Dachterrasse des REX Hotels  in Saigon verkündeten: Wir mußten das Dorf zerstören, um es zu retten!

Ich habe am 2. Mai die Lesung von Jürgen Todenhöfer in Hamburg Wilhelmsburg besucht, weil ich neugierig war, wie diese ablaufen würde, wieviel Zuhörer er an dem Abend zusammenbringen würde und wie wohl die Athmosphäre sein würde. Ich habe meine Eindrücke in dem in der Anlage beigefügten Bericht zusammengefaßt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. …

Mit den besten Grüßen, Lothar W. Brenne-Wegener“

Auftritt: Todenhöfer
Jürgen Todenhöfer liest in Hamburg aus seinem Buch „Die Große Heuchelei“
(2. Mai 2019)

Wer am 2. Mai dieses Jahres Jürgen Todenhöfer in Hamburg erlebte, wurde von Anfang an Zeuge einer perfekt inszenierten Show. Was bereits mit der Ticketvergabe durch eine Konzertbüro Augsburg GmbH im Internet begann, fand seine Fortsetzung in einem spektakulären Auftritt des Referenten im Bürgerhaus im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, der eher dem eines Popstars glich und fand schließlich seine Ergänzung darin, daß gegen Ende der Veranstaltung, als J.T. seine am Abend restlos ausverkauften Bücher signierte, eigens ein Mitarbeiter für die Anfertigung von Selfies abgestellt war.

Hier waren – selbst für den letzten Besucher sichtbar – Medienprofis am Werk! Unterstützt während der gesamten Performance wurde Vater Todenhöfer von seinem Sohn Frederic.

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