Bill Clinton dürfte aufatmen – Epstein war so freundlich, sich vor Prozessbeginn umzubringen | Anti-Spiegel

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11-08-19 08:11:00,

Jeffrey Epstein hat sich in seiner Zelle umgebracht. Der Spiegel hält die verfügbaren Merkwürdigkeiten aber hinter dem Berg.

Der Epstein-Skandal um seinen „Lolita-Express“ interessiert mich nur am Rande. Ich habe im Juli mal dazu recherchiert, weil mich die deutsche Berichterstattung misstrauisch gemacht hatte. Das Ergebnis war nicht überraschend: Die deutschen Medien halten mit den Kernen des Skandals hinter dem Berg, sie versuchen die engen Kontakte von Bill Clinton zu Epstein herunterzuspielen und stattdessen Trump in die Nähe von Epstein zu rücken.

Dabei hat Trump im Gegensatz zu Clinton den Kontakt zu Epstein nicht nur lange vor der ersten Anklage gegen Epstein abgebrochen, sondern es war ausgerechnet Trump, der als einziger Prominenter bei der ersten Anklage gegen Epstein den Anwälten der geschädigten Mädchen Hilfe angeboten hatte. Ich möchte nicht alles wiederholen, was ich vor vier Wochen dazu geschrieben habe. Ich empfehle Ihnen dringend, diesen Artikel zu lesen, bevor Sie hier fortfahren. Auch ich habe das eben nochmal getan, denn obwohl ich ihn selbst geschrieben habe, hatte ich auch nicht mehr alle Details im Kopf.

Wie man es dreht und wendet: Epstein scheint eine ganze Brigade von internationalen A-Prominenten, darunter möglicherweise auch zum Beispiel Bill Clinton, Prinz Andrew und viele andere, in seinem Flugzeug und auf einer Insel in der Karibik mit teilweise minderjährigen Prostituierten versorgt zu haben. Nach seiner Festnahme und der Ankündigung eines öffentlichen Gerichtsprozesses dürften viele dieser Herrschaften unruhig geschlafen haben.

Wie der Zufall es will, habe ich den Fall in letzter Zeit mit einigen Menschen diskutiert, die sich mit dem Fall weit besser auskennen, als ich. Und egal, mit wem ich gesprochen habe, jeder war sich sicher, dass Epstein den Beginn des Prozesses nicht erleben wird. Wenn er angefangen hätte, in der Hoffnung auf Strafminderung auszusagen, dann hätte es wahrscheinlich im Establishment ein Erdbeben gegeben. Meine Gesprächspartner und ich waren uns einig, dass Epstein vor dem Prozess Selbstmord begehen würde. Ein Mord würde zu viel Aufmerksamkeit erregen, ein Selbstmord wäre der Öffentlichkeit leichter zu verkaufen.

Und so ist es heute ja auch gekommen. Und wie schon früher bei dem Fall Epstein, zeigt der Spiegel, dass er lieber so wenig wie möglich berichtet. In einem Artikel heute wird der Selbstmord Epsteins gemeldet, in einem zweiten wird gemeldet, dass das FBI den Tod untersuchen soll.

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