jeffrey-epstein-stirbt-an-„selbstmord“

12-08-19 07:00:00,

Wer es sich mit Blick auf den Prozess gegen den Milliardär, Mädchenhändler und Minderjährigen-Vergewaltiger Jeffrey Epstein schon mit Bier und Chips vor der Glotze bequem machen wollte in der Hoffnung, bald pikante Details über die Verbrechen der politischen, gesellschaftlichen und Finanz-Elite zu erfahren, muss ernüchtert sein. Epstein, der im Verdacht steht, prominenten Bekannten minderjährige Mädchen zugeführt zu haben, hat sich offenbar in seiner Gefängniszelle das Leben genommen. Ein Streiflicht der australischen Journalistin und Bloggerin Caitlin Johnstone, übersetzt von Susanne Hofmann.

Es ist enttäuschend, kommt aber für niemanden als Überraschung: Der angeklagte Sexhändler und mutmaßliche Milliardär Jeffrey Epstein hat „Selbstmord begangen“. Die Einzelheiten zu dem Fall sind wirr und widersprechen sich. CNN berichtet, dass Epstein „um 3:30 Uhr im New Yorker Metropolitan Correctional Center einen plötzlichen Herzstillstand erlitten und in einem Bezirkskrankenhaus gestorben“ sei, und die New York Times schreibt, dass „Mr. Epstein sich erhängt hat und seine Leiche am Morgen gegen 7:30 Uhr gefunden wurde“.

Einige Berichte behaupten, Epstein hätte wegen Selbstmordgefährdung unter Beobachtung gestanden, weil er angeblich vor drei Wochen versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Damals wurde er bewusstlos und mit Druckstellen am Nacken aufgefunden. Andere wiederum bestreiten dies. Sollte man ihn nicht unter Beobachtung gestellt haben, mutet das seltsam an, weil es offensichtlich angemessen gewesen wäre. Sollte er unter Beobachtung gestanden haben, ist es auch merkwürdig, weil es nichts bewirkt hat. Gefängnisse unterscheiden sich sehr stark darin, wie genau sie es mit der Beobachtung Selbstmordgefährdeter nehmen. Als absolutes Mindestmaß hätten jedoch potentiell gefährliche Gegenstände aus der Gefängniszelle entfernt und die Überwachung des Häftlings intensiviert werden müssen. Die Strafrechts-Professorin Christine Tartaro von der Stockton Universität äußerte 2017 in einem CNN-Interview zum Thema, dass bei einer Beobachtung wegen Selbstmordgefährdung „ständige, eins-zu-eins-Überwachung der selbstmordgefährdeten Insassen erfolgen solle.“

Nachdem Epstein letzten Monat aufgrund von Bundes-Anklagen wegen Zwangsprostitution inhaftiert worden war, prophezeiten viele, dass genau das passieren würden. Einige sagten es halb im Scherz, andere meinten es ernst. Das liegt daran – wie Whitney Webb von Mint Press News jüngst in einem Artikel überschrieben mit „Mega Group, Maxwells und Mossad: Die Spion-Story im Herzen des Jeffrey Epstein Skandals“ darlegte, – dass Epstein offenbar mit komplexen Vorgängen, die sexuelle Erpressung und den Mossad involvierten,

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