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20-09-19 10:21:00,

Da die Meldungen in internationalen Medien schon mindestens eine Woche Thema sind, habe ich völlig verpasst, dass sie in Deutschland von den Medien verheimlicht werden. Es geht um Guaidos Kontakte zur kolumbianischen Drogenmafia.

Schon vor einer guten Woche tauchten in spanischen Zeitungen Fotos auf, die Guaido mit den Bossen eines kolumbianischen Drogensyndikates zeigen. Abgesehen von spanischen Medien kam die Meldung auch in englischsprachigen Medien und natürlich in Russland. Da ist mir irgendwie entgangen, dass die deutschen Medien das Thema verschweigen.

Guaido wird uns ja als der gute und demokratische „Übergangspräsident“ verkauft, da würde so etwas nur stören. Der freundliche Herr hat die Fotos etwas hilflos kommentiert: Er wusste nicht, wer die Leute seien, als die Fotos entstanden sind. Es hätten einfach irgendwelche Männer um ein Selfie mit ihm gebeten.

Offensichtlich war selbst den deutschen „Qualitätsmedien“ diese Ausrede zu dumm, also haben sie halt gar nicht berichtet.

In Deutschland hat RT-Deutsch in mehreren Artikeln darüber berichtet, und auch in der Bundespressekonferenz danach gefragt. Die Bundesregierung teilte RT-Deutsch daraufhin schriftlich mit:

„Die Aufnahmen sind dem Auswärtigen Amt aus der Medienberichterstattung bekannt. Zum Kontext der Aufnahmen oder den abgebildeten Personen liegen dem Auswärtigen Amt keine belastbaren Erkenntnisse vor“

Unterstützen möchte die Bundesregierung den verfassungswidrigen Putsch von Guaido natürlich weiterhin, auch wenn der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages das Verhalten der Bundesregierung als völkerrechtswidrig eingestuft hat.

Auch die USA unterstützen Guaido ja um jeden Preis gegen den „Teufel“ Maduro, den gewählten Präsidenten von Venezuela. Und so hat sich US-Außenminister Pompeo am Donnerstag geäußert und mitgeteilt, dass den USA Guaidos Aussage, er habe die Männer nicht gekannt, ausreicht. Die USA seien nicht beunruhigt wegen Guaidos Verbindungen zu kolumbianischen Drogenkartellen.

Das ist doch beruhigend und macht Hoffnung auf ein „demokratisches Venezuela“ unter einem Präsidenten Guaido.

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