der-tag,-der-die-welt-veranderte

21-09-19 09:56:00,

Die Anschläge vom 11. September haben die Welt höllisch verändert. Sie waren das wohl spektakulärste Ereignis der letzten 30 Jahre und sollten daher in einer bilanzierenden Betrachtung nicht fehlen.

Die Prognose: Nichts wird mehr so sein, wie es war, ist eingetreten. Zum ersten Mal wurde von der US-geführten Nato der Bündnisfall ausgerufen und er hält an bis heute. Eine Koalition der Willigen hat den „Krieg gegen den Terror“ erklärt und in dessen Namen den Nahen und Mittleren Osten mit Terror überzogen. Sie hat ihn, wenn nicht selbst in Schutt und Asche gelegt, so durch Unterstützung von Rebellen und islamistischen Terroristen in anhaltende Stellvertreterkriege verwickelt.

Zurück blieben failed states, durch Sanktionen verschärftes wirtschaftliches Chaos und inhumane Lebensbedingungen, die viele Menschen in die Flucht trieben. Was wiederum Europa vor eine unwürdige, von fremdenfeindlicher Stimmung begleitete Zerreißprobe stellte. Nicht nur die Nato-Staaten haben das selbstverschuldete Anwachsen des islamistischen Terrorismus genutzt, um bei sich die Bürgerrechte einzuschränken, die Befugnisse von Polizei und Geheimdiensten zu erhöhen, den Überwachungsstaat zu legitimieren und ihre Rüstung und deren Export zu verstärken. So brachte ein Tag die Welt an den Abgrund.

Doch 60 Prozent der US-Amerikaner bezweifeln die offizielle Version vom Geschehen am 11. September. YouGov spricht von 50 Prozent — wie auch immer, die meisten US-Amerikaner sind bis heute überzeugt, dass die US-Regierung zumindest entscheidende Kenntnisse verschweigt, wenn sie nicht sogar selbst direkt in die Anschläge verwickelt war. Und sie meinen laut equapio von 2006, dass eine neue Untersuchung der Anschläge geboten wäre. Nichts dergleichen ist geschehen. Auch 68 Prozent der Deutschen finden, dass sie unzureichend über die wahren Details informiert sind. Bei den 18- bis 30-jährigen sind es sogar 78 Prozent (2).

Angesichts der vielen Millionen Zweifler in aller Welt ist es bemerkenswert, wie wenig die etablierten Medien es wagen, die offenen Fragen auch nur zu erwähnen. Versuchen sie gar, sie zu beantworten, so gerät das wenig überzeugend, wie das anhaltende Misstrauen beweist. Ich habe einige der Recherchen über die Widersprüche zum offiziellen Abschlussbericht zum 11. September (9/11 Commission Report von 2004) interessiert zur Kenntnis genommen, ohne mich selbst daran zu beteiligen. Dazu fehlten mir die Zeit und die Kraft, vielleicht auch der Mut. Denn wer es wagte, musste mit heftigen Angriffen rechnen und dem Hohn und Spott, als Verschwörungstheoretiker denunziert zu werden.

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