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08-10-19 08:20:00,

Allein gegen seine Opposition, gegen seine Regierung und gegen seine Verbündeten, scheint Präsident Trump nicht in der Lage zu sein, seine Wahlkampfversprechen durchzusetzen. Drei Jahre nach seiner Wahl leitete das Repräsentantenhaus ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn ein, weil er gegen die Korruption seiner Gegner kämpft.

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Für Präsident Trump ist das Amtsenthebungsverfahren des Repräsentantenhauses ein Putschversuch.

Donald Trumps wichtigstes Wahlkampfversprechen, Rumsfeld/Cebrowski‘s offensive Militärstrategie zu beenden und durch eine Jacksonsche Kooperationspolitik zu ersetzen, stößt auf mächtigen internen Widerstand innerhalb der USA und externer Verbündeter der USA. Mehr denn je erscheint der Präsident allein, absolut allein, gegenüber der transatlantischen politischen Klasse.

Alles war schon im Voraus gespielt

Wie bei seinem Vorgänger Barack Obama schien alles schon im Vorfeld ausgespielt zu sein.

Sofort nach seiner Wahl 2009 wurde Obama als “erster schwarzer Präsident der Vereinigten Staaten” gefeiert und stellte sich als unfähig heraus, die Probleme dieses Gemeinwesens zu lösen, weil er die Polizeigewalt gegen dieses Gemeinwesen neue Höhen erreichen ließ. In den ersten Tagen seiner Amtszeit verlieh ihm das Nobelkomitee den Friedenspreis, in dem es seine Bemühungen “für eine Welt ohne Atomwaffen” lobte; ein Thema, das er sofort einstellte. Obwohl seine Bilanz das genaue Gegenteil seiner Wahlkampfversprechen war, ist er immer noch beliebt in der Welt. Die nach China verlagerten Arbeitsplätze, die Weiterbetreibung des Gefängnisses von Guantánamo, die Tausenden gezielten Tötungen und die Zerstörung Libyens, sie alle spielen kaum eine Rolle.

Umgekehrt wurde Donald Trump, sobald er gewählt war, und noch vor der Macht-Übergabe in 2017, als manisch-depressiver Narzisst dargestellt, als schwache und autoritäre Persönlichkeit, als Kryptofaschist. Sobald er ins Weiße Haus einzog, rief die Presse zu seiner körperlichen Ermordung auf und die Demokratische Partei beschuldigte ihn, ein russischer Spion zu sein. Sie erhielt das Recht, eine Untersuchung gegen ihn und sein Team einzuleiten für seine mögliche Amtsenthebung. Sein Chefberater, General Michael Flynn, musste 24 Tage nach seiner Ernennung zurücktreten und wurde dann verhaftet. Als Donald Trump die Zwischenwahlen (November 2018) im Repräsentantenhaus verlor, war er daher gezwungen, mit einigen seiner Gegner zu verhandeln. Er erzielte eine Vereinbarung mit dem Pentagon, die bestimmte militärische Aktionen wohl zuließ, solange sie das Land nicht in eine Spirale zogen, und erhielt im Gegenzug den Abschluss der russischen Untersuchung. Acht Monate lang versuchte er, die Vernichtung des Erweiterten Nahen Ostens und die Vorbereitungen für die Zerstörung des karibischen Beckens zu stoppen.

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