“Ukraine-Skandal”: Was die deutschen Medien in den letzten Tagen alles NICHT berichtet haben | Anti-Spiegel

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06-11-19 05:35:00,

Im sogenannten „Ukraine-Skandal“ bombardieren uns die deutschen Medien mit Artikeln. Wer jedoch die internationalen Nachrichtenagenturen verfolgt, stellt fest, dass die deutschen Medien über alles, was nicht in ihre politische Linie passt, nicht berichten. Daher habe ich hier einiges zu ergänzen, was die deutschen Medien „übersehen“ haben.

Beim „Ukraine-Skandal“ machen die deutschen Medien den Eindruck, Trump wäre unter großem Druck und alle Zeugen, die der Kongress verhört, würden Trump belasten. Das ist nicht so.

In den letzten zwei Tagen ging es in den Medienberichten in erster Linie um die Befragungen der Ex-US-Botschafterin in Kiew, Marie Yovanovitch, des ehemaligen US-Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker, und des US-Botschafters bei der EU, Gordon Sondland. Die Protokolle ihrer Verhöre sind veröffentlicht worden und es ist faszinierend, was Spiegel-Leser alles nicht erfahren und wie der Spiegel geschickt einen falschen Eindruck bei seinen Lesern erweckt, ohne direkt zu lügen. Die Hintergründe zum „Ukraine-Skandal“ finden Sie hier.

Zuerst wurde die Befragung von Yovanovitch veröffentlicht. Der Spiegel titelte: „Aussage in der Ukraineaffäre – Frühere US-Botschafterin in Kiew fühlte sich durch Trumps Worte bedroht

Wer das Protokoll der Befragung liest, stellt fest, dass sie im Grunde nichts zu sagen hatte. Es geht ja um die Frage, ob Trump Druck auf Selensky gemacht hat, damit dieser Ermittlungen gegen Joe Biden durchführen lässt. Dazu konnte sie rein gar nichts sagen. Also wählte der Spiegel diese dramatische Überschrift, die so klingt, als hätte Trump die Frau bedroht. Auch der Artikel schlägt in dieselbe Kerbe. In Wahrheit ging es nur darum, dass sie Angst hatte, Trump könne sie abberufen. Das allerdings ist ein normaler Vorgang, Botschafter von Ländern werden ständig abberufen oder ernannt. Das machen die Außenministerien jeden Tag.

Dass die Dame Angst um ihre Karriere hat, ist menschlich. Aber um mehr ging es dabei nicht. Dass sie sagt, sie habe sich „bedroht“ gefühlt, ist ihr subjektives Empfinden, sie hat jedoch nichts Konkretes vorgelegt, was eine tatsächliche „Bedrohung“ belegt hätte. Dass Trump mit ihrer Arbeit unzufrieden war, ist kein Geheimnis. Es ist möglich, dass Trump ihre Entlassung gegen einen gewissen Widerstand im Außenministerium durchgesetzt hat, aber auch das wäre keine große Sache. Der Botschafter eines Landes hat die Politik der Regierung zu vertreten. Merkel würden einen Botschafter, der mehr oder weniger offen gegen sie arbeitet,

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